Champions-League
Gladbacher Geschenk vor der großen Gala

Trainer André Schubert hat allen Grund zum Lachen: Sein Vertrag in Gladbach wurde vorzeitig bis Mitte 2019 verlängert. Bild: dpa

Mönchengladbach. Mit einem Treuebekenntnis zum Trainer und großer Vorfreude auf den Festtag in der Champions-League startet Borussia Mönchengladbach in das brisante Duell mit dem FC Barcelona. "Es geht um ein großes Spiel und eine große Herausforderung. Da brauchen wir einen guten Plan und viel Mut", sagte Coach André Schubert vor der Partie gegen den spanischen Fußballmeister am Mittwoch (20.45 Uhr/Sky). Einen Tag vor dem Aufeinandertreffen mit den Katalanen hat Borussia den zum Saisonende auslaufenden Vertrag mit dem Cheftrainer vorzeitig bis Juni 2019 verlängert.

Für Schubert kein überraschender Vorgang. "Es ging nur schneller, als ich dachte. Beide Seiten sind mit der Zusammenarbeit sehr zufrieden und von dem Weg überzeugt, den wir gehen wollen. Ich bin glücklich und stolz darauf, diese Mannschaft trainieren zu dürfen", erklärte der Chefcoach. "Er hat die Mannschaft in die Champions-League geführt, in den 34 Bundesligaspielen unter seiner Regie haben wir 65 Punkte geholt, das ist eine herausragende Bilanz", begründete Sportdirektor Max Eberl die Entscheidung.

"Supergeiles Spiel"


Auch deshalb gehen die Borussen mit Selbstbewusstsein in die Partie gegen Barcelona. "Das wird ein supergeiles Spiel. Aber wir wollen was machen. Wir sind keine Fans von Barça - wir sind Gegner", sagte Linksverteidiger Oscar Wendt vor der Herausforderung gegen den zwölfmaligen Europapokalgewinner. Für den Bundesligaclub ist es in seiner langen Europapokalgeschichte das erste Aufeinandertreffen mit Barça. "Wir werden uns teuer verkaufen, allerdings sind wir uns der Gefahr bewusst, dass es eine Niederlage werden könnte", meinte Eberl.

Den Ausfall des verletzten fünfmaligen Weltfußballers Lionel Messi bedauern die Gladbacher. "Natürlich ist das für eine Mannschaft angenehm, wenn ein Spieler mit solcher Qualität nicht auf dem Platz ist. Das freut uns aber nicht", sagte Torwart Yann Sommer. "Wir hätten uns gerne mit ihm gemessen", meinte Schubert.
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