Champions-League: Nach Regeländerung nur Landesmeister in Topf eins - Uefa schüttet noch mehr ...
Den Bayern droht Real als Gruppengegner

Spanien geht angeführt von Titelgewinner FC Barcelona womöglich mit einem Großaufgebot von fünf Vereinen in die kommende Champions-League-Saison. Die Fußball-Bundesliga wird mit Meister FC Bayern München, Pokalsieger VfL Wolfsburg und Borussia Mönchengladbach mindestens drei der 32 Teilnehmer stellen. Als vierter Club könnte auch noch Bayer Leverkusen über die Playoffs die Gruppenphase erreichen.

Die kommende Königsklassen-Saison verspricht neben deutlich höheren Einnahmen für die Vereine auch mehr Spannung schon in den Gruppenspielen: Eine Neueinteilung des Lostopfes 1 macht nun sogar ein Duell der Bayern mit einem Titelfavoriten wie Real Madrid schon in der Vorrunde möglich. Eine bemerkenswerte Regeländerung führt dazu, dass bei der Auslosung der acht Champions-League-Gruppen am 28. August in Monaco die nationalen Meister aus den großen Fußball-Nationen aufgewertet werden. In Topf 1 befinde sich nur noch maximal ein Verein pro Land. Anstelle von Mannschaften wie Real Madrid oder dem FC Arsenal befinden sich nun Vereine wie Zenit St. Petersburg oder PSV Eindhoven im ersten Topf. Die anderen drei Töpfe werden weiterhin nach der Uefa-Koeffizientenrangliste zusammengestellt.

Die Uefa schüttet in den kommenden drei Spielzeiten bis 2018 je 1,638 Milliarden Euro in Champions- und Europa-League an Prämien aus. Allein der Finalsieg in der Königsklasse am 28. Mai 2016 in Mailand wird mit der Rekordsumme von 15 Millionen Euro belohnt. Barça hatte nach dem 3:1-Sieg im Berliner Finale gegen Juventus Turin "nur" 10,5 Millionen erhalten.

Neben Titelverteidiger Barcelona zählen aus Spanien die Madrider Vereine Real und Atlético sowie der FC Sevilla als Gewinner der Europa-League zu den schon feststehenden 22 Teilnehmern. Der FC Valencia könnte das Quintett aus der Primera División komplett machen. Neben der Bundesliga stellt auch England mit dem FC Chelsea, Manchester City und dem FC Arsenal mindestens drei Teilnehmer. Manchester United könnte noch dazu stoßen.
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