Club: Brecko kommt, Spieler zu den Fans

Nach der 3:6-Klatsche von Freiburg steht der 1. FC Nürnberg bereits unter Zugzwang. Nur vier Tage nach dem ersten Rückschlag wartet die Saison-Premiere im eigenen Stadion, der Fußball-Zweitligist aus Franken muss am Freitag (18.30 Uhr) gegen den 1. FC Heidenheim eine Reaktion zeigen. "Der Start war alles andere als angenehm. Aber das müssen wir akzeptieren. Wir haben unsere Schlüsse gezogen", erklärte Trainer René Weiler am Donnerstag.

Direkt im Anschluss an die Auftaktpleite trafen die Spieler mit den unzufriedenen Fans auf dem Heimweg an einer Autobahnraststätte zusammen. Ein denkbar ungünstiger Start in die neue Spielzeit. "Ich hatte schon das Gefühl, dass man dieses Treffen hätte verhindern können, doch am Ende haben wir es über uns ergehen lassen", sagte Trainer Weiler. Der Verein kommentierte die Ereignisse aus der Nacht zum Dienstag in einer Pressemitteilung und bezeichnete die Atmosphäre als "absolut friedlich und konstruktiv". Der Schweizer Coach blickt nun wieder nach vorn: "Diese Vorfälle sind Schnee von gestern."

Abseits der Unruhen durch die Trennung von Sportvorstand Martin Bader zum Oktober haben die Nürnberger personell bereits nachgelegt. Wie der Verein mitteilte, kommt Außenverteidiger Miso Brecko vom 1. FC Köln. In der derzeitigen Notlage ist Brecko ein Kandidat für die Startformation. "Es ist gut möglich, dass Miso gleich von Anfang an spielen wird", erklärte Weiler. Brecko stand bei den Kölnern eigentlich noch bis 2016 unter Vertrag. Zu Ablösemodalitäten und Vertragsdauer machte der 1. FC Nürnberg keine Angaben.
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