Club erwartet KSC auf "Augenhöhe"

Der 1. FC Nürnberg wird im Heimspiel gegen den Karlsruher SC am Montagabend (20.15 Uhr/Sport1) noch auf Sebastian Kerk verzichten. Ein Comeback des Mittelfeldspielers käme zu früh, sagte Trainer René Weiler vor der Abschlusspartie des 13. Spieltags. Kerk fehlt dem fränkischen Zweitligisten angeschlagen schon seit Mitte September. Am Freitag konnte er aber immerhin erstmals wieder mit der Mannschaft trainieren.

Der Schweizer Coach wird voraussichtlich den Spielern vertrauen, die im DFB-Pokal einen beeindruckenden 5:1-Sieg über Fortuna Düsseldorf feierten. "Dass die Mannschaft von Dienstag große Chancen hat, wieder zu spielen, versteht sich von selbst", sagte Weiler im Vorfeld. Somit wird auch wieder der Raigeringer Patrick Erras im defensiven Mittelfeld auflaufen. Gegen die Karlsruher, die zuletzt fünf Spiele nicht verloren haben und nur einen Punkt hinter den Nürnbergern (16 Zähler) rangieren, erwartet der Coach "ein Spiel auf Augenhöhe, das uns alles abverlangen wird". Der FCN sei "auf einem guten Weg", meinte Weiler, "das müssen wir auch resultatmäßig bestätigen".

Die Nürnberger sind seit vier Zweitligaspielen sieglos, haben aber vor heimischem Publikum noch keine Partie verloren.
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