Club gibt weiter Gas

Der Nürnberger Niclas Füllkrug (Mitte) lässt sich von seinen Mitspielern Laszlo Sepsi (links) und Tim Leibold nach seinem Treffer zum 1:0 feiern. Der 1. FCN gewann gegen den SC Paderborn verdient mit 2:1. Bild: dpa

Der 1. FC Nürnberg ist in der 2. Liga weiter auf dem Vormarsch. Gegen Paderborn gelang mit 2:1 der dritte Sieg in Serie. Düster bleibt die Lage für 1860 München nach dem 0:1 gegen den FSV Frankfurt.

Der 1. FC Nürnberg zählt endgültig zum heißen Kreis der Aufstiegsanwärter in der 2. Fußball-Bundesliga. Der Club krönte seinen starken Hinrundenendspurt am Freitagabend mit einem verdienten 2:1 (1:0)-Heimsieg gegen den SC Paderborn. Mit 27 Punkten rückte Nürnberg mindestens bis Sonntag auf den dritten Platz vor. "Wir sind schon ein ganz großes Stück besser geworden in den letzten Wochen", kommentierte FCN-Trainer René Weiler erfreut.

Niclas Füllkrug (34. Minute) und Tim Leibold (73.) erzielten vor 25 102 Zuschauern die Tore für die Franken, die nun seit sieben Partien ungeschlagen sind. "Wir arbeiten sehr gut gegen den Ball und stehen als Team auf dem Platz", begründete Füllkrug den aktuellen Lauf. Der Erfolg der spielerisch reiferen Nürnberger war verdient, auch wenn Paderborn kurz vor dem Abpiff durch Kevin Stöger verkürzte (89.). Vorher hätte die Führung gegen den von Stefan Effenberg trainierten Bundesliga-Absteiger auch deutlicher ausfallen können.

Dagegen war Benno Möhlmann nach der schlechtesten Hinrunde des TSV 1860 München in der 2. Fußball-Bundesliga bedient. Die 0:1 (0:1)-Heimniederlage gegen den FSV Frankfurt bedachte der 1860-Coach mit Klartext. "Wir waren von der Einstellung nicht so aggressiv, nicht so gierig", schimpfte Möhlmann. Dani Schahin erzielte vor 14 100 Zuschauern mit einem Foulelfmeter in der 37. Minute das Siegtor für die Frankfurter. Nach zuvor acht Punkten aus vier Spielen fehlte bei den "Löwen" neben den spielerischen Ideen überraschend auch die Überzeugung. Mit nur 14 Punkten aus 17 Partien gehen die Sechziger auf einem direkten Abstiegsplatz in die Rückrunde.

Die SpVgg Greuther Fürth hat im Kampf um die Aufstiegsplätze wieder Punkte liegen gelassen. Eine Woche nach dem skurrilen 2:4 gegen Kaiserslautern gaben die Franken beim 1:1 (1:0) beim SV Sandhausen wieder eine Führung aus der Hand. In der Tabelle rangiert die Mannschaft von Coach Stefan Ruthenbeck vorerst weiter auf Platz sieben.
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