Club-Heimspiel in Frankfurt

Beim 1. FC Nürnberg soll endlich Ruhe einkehren. Nach einer turbulenten Hinserie soll dafür René Weiler sorgen. Der Trainer meidet weiter eine klare Zielsetzung.

Nach der durchwachsenen Hinrunde startet Bundesliga-Absteiger 1. FC Nürnberg mit Optimismus in das neue Jahr. "Wir sind alle froh. Der Zeitpunkt, dass es wieder losgeht, ist ideal", sagte Trainer René Weiler vor dem Auftakt in die restlichen Spiele der 2. Fußball-Bundesliga am Freitag. Die Partie beim FSV Frankfurt dürfte dabei sofort einer Art Heimspiel gleichen. Etwa 4000 Nürnberger Fans werden am Sonntag (13.30 Uhr) in Frankfurt erwartet.

Weiler setzt zum Jahresauftakt auch auf die im Winter verpflichteten Neuzugänge. Sebastian Kerk, der vom SC Freiburg kam, ist im rechten Mittelfeld auf Anhieb gesetzt, auch Offensivspieler Guido Burgstaller (Cardiff City) steht bei der Auftaktpartie im neuen Jahr im Kader. Ein Startelf-Einsatz des Österreichers sei durchaus denkbar, erklärte der Schweizer Coach. Nicht mit nach Frankfurt reisen wird Adrian Nikci, der sich noch im Aufbautraining befindet. Abgesehen von dem Schweizer Neuzugang und Danny Blum treten die Franken in Bestbesetzung an.

Eine klare Zielsetzung will der Schweizer Coach weiterhin nicht formulieren. Zum Jahreswechsel betrug der Rückstand auf die Aufstiegsränge sechs Punkte, seit dem Trainerwechsel von Valérien Ismaël zu Weiler im November waren die Nürnberger wieder in die Erfolgsspur gekommen. Gastgeber FSV Frankfurt bezeichnete er als "einen unbequemen Gegner". In der Hinserie hatten die Hessen mit 1:0 beim FCN gewonnen. Zu Hause ist der FSV mit lediglich sechs Punkten das schwächste Team der Liga.
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