Club kann's zu Hause noch

Lass dich drücken! Der Nürnberger Dave Bulthuis (links) jubelt mit Sebastian Kerk, dem Torschützen zum 1:0. Bild: dpa

Zuletzt gab es im Grundig-Stadion drei Unentschieden, der 1. FC Nürnberg trat in der 2. Bundesliga auf der Stelle. Jetzt bewegt sich der Club wieder - zumindest etwas nach oben.

Der 1. FC Nürnberg besiegte Eintracht Braunschweig am Montagabend mit 2:1 (1:0) und rückte damit auf Rang acht in der 2. Bundesliga vor. In einer lange chancenarmen Partie nutzte Mittelfeldprofi Sebastian Kerk (33. Minute) die erste FCN-Gelegenheit direkt zum 1:0. Danach baute die Eintracht aber Druck auf. Nik Omladic sorgte acht Minuten nach Wiederanpfiff für den verdienten Ausgleich vor 21 561 Zuschauern. In der 84. Minute erzielte Nürnbergs Top-Scorer Guido Burgstaller schließlich den Siegtreffer.

Die zwischenzeitliche Unkonzentriertheit der Franken nutzten die Gäste nicht konsequent. Der von FCN-Coach René Weiler ins Tor rotierte Raphael Schäfer agierte wenig souverän und patzte mehrmals. Einen Schuss von Jan Hochscheidt (36.) ließ er abklatschen, Hendrick Zuck verwertete die Chance völlig frei stehend jedoch nicht. Gerrit Holtmanns (60.) Schuss lenkte der Routinier beinahe ins eigene Tor.

In einer recht ausgeglichenen Partie sorgte dann der eingewechselte Nürnberger Kevin Möhwald für die nächste Großchance. Seinen Fernschuss konnte Braunschweigs Keeper Rafal Gikiewicz gerade noch so an den Querbalken abwehren (64.). Wenig später lag Niclas Füllkrug der erneute Führungstreffer auf dem Fuß, er schoss jedoch den Ball knapp am Tor vorbei. Nürnberg erhöhte den Druck kurz vor Schluss aber noch einmal, so dass Burgstaller für den verdienten Sieg sorgte. "Wir haben nach dem Ausgleich eine gute Reaktion gezeigt", sagte Club-Sportvorstand Andreas Bornemann. "Ich denke, wir haben mit ein bisschen Glück verdient gewonnen." Er bemängelte aber auch, dass die Gastgeber keine gute erste Halbzeit gespielt hätten. Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht konnte kaum glauben, dass seine Elf keine Punkte mit nach Niedersachsen nimmt: "Es tut weh, so zu verlieren. So ein Spiel darf man einfach nicht verlieren."
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