Club-Niederlage nach Führung

Der 1. FC Nürnberg kann in der 2. Fußball-Bundesliga einfach nicht mehr gewinnen. Die Franken verloren am Ostersonntag durch das 1:2 (1:0) zum vierten Mal nacheinander. "Man kann schon ein Stück weit sprachlos sein. Nicht nur wegen des Spiels, sondern wegen der letzten Wochen", haderte Trainer René Weiler. "Wenn man die Art und Weise sieht, wie wir spielen und welche Ergebnisse am Ende stehen, dann kann man schon sprachlos sein. Wir haben viele Chancen, machen aber zu wenig Tore."

Und jetzt gilt es auch noch eine besonders harte Nuss zu knacken: Am Freitag ist Aufsteiger Darmstadt 98 zu Gast - das Team mit der besten Defensive. "Bei der Chancenverwertung müssen wir eindeutig zulegen", erklärte Sebastian Kerk.

Zu allem Überfluss droht dabei Torhüter Raphael Schäfer auszufallen. Der Schlussmann hatte sich in Leipzig eine Kapselverletzung am Ellbogen zugezogen, wie der FCN am Montag bekanntgab. Sein Einsatz im nächsten Heimspiel sei daher fraglich.

Der heimstarke Aufsteiger aus Sachsen erhielt sich dagegen noch eine theoretische Chance auf den Durchmarsch in die Fußball-Bundesliga. Yordi Reyna (46. Minute) und Dominik Kaiser (76.) mit einem wuchtigen Distanzschuss sorgten für den achten Heimsieg und den Sprung auf Platz sechs. Vor 30 479 Zuschauern hatte Guido Burgstaller Nürnberg in der 29. Minute nach einem Freistoß per Kopf in Führung gebracht. "Mir fehlen die Worte. Wir hätten mit 3:0 in die Pause gehen müssen und verlieren dann so ein Spiel", wunderte sich der FCN-Torschütze.

Ratlosigkeit herrscht nach der zehnten Saisonniederlage bei der SpVgg Greuther Fürth Ratlosigkeit. Zwar gelang den Franken beim 1:2 (1:1) gegen Eintracht Braunschweig erstmals seit Oktober wieder ein Heimtor, die sportliche Talfahrt aber hält an. "In den vergangenen 15 Spielen in der 2. Fußball-Bundesliga ging die Spielvereinigung lediglich einmal als Sieger vom Feld. "Klar sind wir uns der Lage bewusst", sagte Freis weiter. In den restlichen sieben Spielen, in denen noch Aufstiegsaspiranten warten, geht es lediglich um den Verbleib in der 2. Liga.
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