Club setzt im Heimspiel auf schnelles Offensivspiel - Bulthuis vor Begnadigung
Mutig gegen Leipzig

Dave Bulthuis. Bild: Gebert
Der 1. FC Nürnberg setzt im anstehenden Heimspiel gegen RB Leipzig auf schnelles Offensivspiel, um den aggressiven Tabellenvierten der 2. Fußball-Bundesliga in Bedrängnis zu bringen. Trainer Valérien Ismaël sagte am Mittwoch: "Der Gegner wird 90 Minuten Forechecking spielen. Wir müssen daher versuchen, mit wenigen Ballkontakten zu spielen und schnell zum Abschluss zu kommen."

Nach zuletzt vier Punkten aus zwei Partien hofft der Franzose, dass die Mannschaft den Schwung in der Länderspielpause nicht verloren hat. "Wir müssen mutig nach vorne sein, viele Wege gehen und bereit sein, läuferisch an die Leistung aus den letzten Spielen anzuknüpfen", forderte er vor der Partie am Freitag (20.30 Uhr) , zu der 26 000 Fans erwartet werden.

Der Coach sieht "eigentlich keinen Grund", an der Aufstellung etwas zu ändern, zumal auch alle Nationalspieler ohne Blessuren von den Länderspielen zurückgekehrt sind. Fehlen werden weiterhin Timo Gebhart nach einer Leisten-Operation und Danny Blum, der wegen eines Meniskusschadens noch keine Partie in dieser Saison absolviert hat.

Auch Abwehrspieler Dave Bulthuis ist gegen Leipzig nicht dabei, weil er jüngst nach einem Disput mit dem Trainer in die zweite Mannschaft degradiert wurde. Allerdings haben sich die beiden ausgesprochen, wie Ismaël berichtete. "Dave hat sich entschuldigt, damit ist die Sache für mich vom Tisch. Jeder verdient eine zweite Chance." Der Niederländer soll am 22. Oktober wieder in den A-Kader zurückkehren.
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