Copa América
Blamables Aus für Brasilien

Foxborough. Nach dem blamablen Knockout bei der Copa gegen Fußball-Zwerg Peru verstand Brasiliens Fußball-Nationalcoach Carlos Dunga die Welt nicht mehr. Der fehlende Superstar Neymar nahm seine Kollegen der Seleção unterdessen in Schutz. "Wie kann man, bei all der Technologie und all den Kameras, die es gibt, einen so schweren Fehler machen", klagte Dunga am Sonntag nach dem 0:1 und dem Verpassen des Viertelfinals bei der Copa América Centenario. "Es war ein klares Handspiel. Ich verstehe das nicht." Neymar schrieb bei Instagram: "Ich bin Brasilianer und stehe zu euch."

Nicht nur, dass mit dem Rekord-Weltmeister nach Uruguay bereits der zweite Mitfavorit in der Gruppenphase des prestigeträchtigen Cups scheiterte. Nach der ersten Niederlage gegen Peru seit 31 Jahren könnte nun auch Dungas Job infrage stehen - auch wenn der K.o. durch eine Regelwidrigkeit zustande kam. Peru und Ecuador haben hingegen die Runde der letzten Acht erreicht.

In der 75. Minute der Partie in Foxborough bei Boston beförderte Perus Stürmer Raúl Ruidíaz eine Flanke mit dem rechten Arm ins Tor. Nach mehrminütigem Gespräch mit seinem Linienrichter und dem vierten Offiziellen gab Schiedsrichter Andrés Cunha das Tor.
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