Dagegen starkes Debüt von Nicole Schott
Eistänzer EM-Siebte

Ein respektabler siebter Platz für die Oberstdorfer Eistänzer Nelli Zhiganshina und Alexander Gazsi, der hochverdiente Titel für Frankreich und eine unbeschwerte Essenerin Nicole Schott bestimmten den zweiten Tag der Europameisterschaften. Der 18-Jährige stürmte bei ihrem Debüt am Donnerstag in der Globe-Arena in Stockholm auf Rang neun.

"Wir sind zufrieden mit uns, auch wenn wir uns mehr ausgerechnet hatten", sagte der 30-jährige Gaszi. Die gebürtige Moskauerin und der Chemnitzer hatten sich mehr erhofft in der Saison nach Olympia, als einige Spitzenpaare aufhörten. Stattdessen sind einige Newcomer an ihnen vorbeigezogen. Eine Vorstellung der Extra-Klasse gaben die Franzosen Gabriella Papadakis/Guillaume Cizeron zu Mozart-Klängen. Silber ging an die italienischen Titelverteidiger Anna Cappellini/Luca Lanotte vor Alexandra Stepanowa/Iwan Bukin aus Russland.

Wegen fehlender Weltranglistenpunkte erwischte Schott eine frühe Startzeit bei den Damen, konnte den Nachteil aber mit einer mutigen Vorstellung zur Filmmusik von "Die Geisha" wettmachen. Mit einer Kombination aus zwei dreifachen Toeloops, einem dreifachen Rittberger und einem Doppel-Axel punktete sie beim Preisgericht und kam auf 52,03 Zähler. Die Mannheimerin Nathalie Weinzierl (50,80) blieb nach einem Sturz beim Flip nur Platz 15.
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