Das 13. WM Gold für Norwegerin Marit Bjørgen - Kein Edelmetall für deutsche Langläufer

Das 13. WM Gold für Norwegerin Marit Bjørgen - Kein Edelmetall für deutsche Langläufer (dpa) Als sich Langlauf-Königin Marit Bjørgen (Bild) mit ihrem 13. WM-Gold zur erfolgreichsten nordischen Skisportlerin der Geschichte krönte und ihr Landsmann Petter Northug zum zehnten Titel seiner Karriere stürmte, hatten die DSV-Starter längst frustriert das Weite gesucht. Mit der 30. Medaille bei Weltmeisterschaften und Olympischen Winterspielen avancierte die 34 Jahre alte Norwegerin am Donnerstag zum Auftakt der
Als sich Langlauf-Königin Marit Bjørgen (Bild) mit ihrem 13. WM-Gold zur erfolgreichsten nordischen Skisportlerin der Geschichte krönte und ihr Landsmann Petter Northug zum zehnten Titel seiner Karriere stürmte, hatten die DSV-Starter längst frustriert das Weite gesucht. Mit der 30. Medaille bei Weltmeisterschaften und Olympischen Winterspielen avancierte die 34 Jahre alte Norwegerin am Donnerstag zum Auftakt der Titelkämpfe in Falun zur alleinigen Nummer eins vor ihrem Landsmann Björn Dählie (29). Und Northug darf sich ab jetzt Rekordweltmeister nennen. Die DSV-Läufer hechelten der Konkurrenz chancenlos hinterher. Denise Herrmann war nach ihrem Aus im Viertelfinale "blitzeblau", Tim Tscharnke als Letzter seines Laufes nur noch frustriert. Da auch Sandra Ringwald und Sebastian Eisenlauer das Halbfinale verpassten, gab es für das deutsche Team den befürchteten Fehlstart in die 50. Titelkämpfe. "Wir wollten schon mit dem einen oder anderen Athleten ins Halbfinale", kommentierte Bundestrainer Frank Ullrich den enttäuschenden Auftritt.18 300 Zuschauer in der Lugnet Arena erlebten stattdessen einen Norweger-Festtag. Denn durch Maiken Caspersen Kalla und Ola Vigen Hattestad gab es als Zugabe jeweils Bronze für die dominante Ski-Nation. Für Jubel bei den Gastgebern sorgte Stina Nilsson mit Silber, das sich bei den Herren der Kanadier Alex Harvey sicherte. Für die beste DSV-Platzierung sorgte die nachnominierte Ringwald, die bei ihrer WM-Premiere 13. wurde. "Ich bin durch die Hintertür zur WM gekommen und aufrechten Ganges durch die Vordertür rausgegangen", so die 24-Jährige. Bild: dpa
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