Den Bayern drohen dicke Brocken

Selbst dem großen FC Bayern drohen diesmal von Anfang an richtig dicke Brocken. Nach der Reform der Setzlisten verspricht die Auslosung für das Milliardenspiel Champions-League mehr Brisanz und Spannung als jemals zuvor. Nicht nur Pep Guardiola, Karl-Heinz Rummenigge & Co. werden die Zeremonie im weltberühmten Grimaldi-Forum von Monaco am Donnerstag (17.45 Uhr/Sky und Eurosport) gebannt und auch angespannter als in früheren Jahren verfolgen.

Während sich Borussia Mönchengladbach und der VfL Wolfsburg in Lostopf vier befinden, sind die Bayern als einer von acht nationalen Titelträgern einmal mehr in Topf eins gesetzt. Durch die Aufwertung der Meister landen Schwergewichte wie Real Madrid, der FC Arsenal mit Mesut Özil und Per Mertesacker oder Manchester City als mögliche Gegner für die deutschen Vereine. Neben der gestiegenen sportlichen Spannung verspricht die kommende Königsklassen-Saison den Vereinen auch deutlich mehr Geld. Die Uefa schüttet in den kommenden drei Spielzeiten bis 2018 Prämien von 1,257 Milliarden Euro aus. Allein der Finalsieg am 28. Mai in Mailand wird mit der Rekordsumme von 15 Millionen Euro (bisher 10,5 Millionen Euro) belohnt. Alle 32 Teilnehmer an der Gruppenphase können bereits fest mit 12 Millionen Euro Antrittsprämie kalkulieren - 3,4 mehr als in der Vorsaison. Dazu bringt jeder Sieg in den sechs Vorrundenspielen weitere 1,5 Millionen Euro (bisher 1 Million Euro) ein, jedes Unentschieden 500 000 Euro. Für das Erreichen von Achtelfinale (5,5 Millionen Euro), Viertelfinale (6) und Halbfinale (7) werden weitere Gelder ausgeschüttet. Der unterlegene Finalist sichert sich 10,5 Millionen. Dazu kommen noch Einnahmen aus dem sogenannten Marktpool und dem Ticketverkauf.
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