Den LED-Lichtschalter umgelegt

Der Förderkreis 1. FC Rieden löste sein Versprechen ein und überreichte einen Zuschuss von 3000 Euro. Mit dabei (von links) LEDs2B-Firmeninhaber Robert Weinberg, stellvertretender BLSV-Kreisvorsitzender Peter Stock, Landrat Richard Reisinger, Förderkreispräsident Gotthard Färber, FC-Vorsitzender Hans Fischer, Bürgermeister Erwin Geitner, Landtagsabgeordneter Reinhold Strobl und BFV-Kreisspielleiter Albert Kellner. Bilder: riw (2)

Mit viel Prominenz und Aufmerksamkeit wurde beim Ehrenabend des 1. FC Rieden das neue LED-Flutlicht sowie die Sportheimbeleuchtung in dieser Technik seiner Bestimmung übergeben. Den ersten Härtetest bestand die Anlage beim Spiel der heimischen AH-Stars gegen eine Auswahl des Patenvereins SC Germania Amberg, das jedoch mit 0:2 verloren wurde.

Gekonnt moderierte der FC-Vorsitzende Hans Fischer den kurzweiligen Wein- und Ehrenabend. Er zeigte die Entwicklung des Riedener Sportgeländes seit der Vereinsgründung und insbesondere die Investitionen der vergangenen Jahre auf. Leitlinie sei hier neben den sportlichen Zielen auch das langfristig angelegte Umwelt- und Energiekonzept des Vereins. Bausteine daraus waren in jüngerer Vergangenheit die Hackschnitzelheizung für das Sportheim und nun die Umrüstung des Flutlichts auf LED-Technik. "Nur mit Zusammenhalt, Zuschüssen und Spenden konnten diese Investitionen geschultert werden", betonte Fischer.

Norm erfüllt

Bemerkenswert sei hierbei, dass nach Auskunft des BLSV-Referats Sportstättenbau der 1. FC Rieden in Bayern - wenn nicht sogar deutschlandweit - der erste Amateursportverein ist, der hinsichtlich der Flutlichtanlage die Vorgaben der DIN EN 12193 erfüllt. Diese Norm stellt für den BLSV die Grundlage für eine Bezuschussung dar. Fischer stellte die Einsparpotenziale und die Vorteile aus der Umrüstung heraus.

In den Grußworten der Ehrengäste wurde übereinstimmend der Mut zu diesen Investitionen herausgestellt. Nach Meinung des Landrats Richard Reisingers ist das Sportgelände jetzt wahrscheinlich das wertvollste Grundstück des Marktes Rieden. Riedens Bürgermeister Erwin Geitner sei stolz, einen Verein in der Marktgemeinde zu haben, der sich ständig Gedanken macht, um Veränderungen herbeizuführen und innovativ zu sein. Vonseiten der Sportfunktionäre wünschte sich Kreisspielleiter Albert Kellner, dass sich der FC Rieden in der Kreisliga wiederfindet.

Er überreichte einen Spielball und merkte augenzwinkernd an, dass in 99 Prozent der Fälle, in denen er einen solchen Ball überreichte, es mit dem Aufstieg auch tatsächlich klappte. Peter Stock als Vertreter des Bayerischen Landessportverbandes stellte heraus, dass es Aufgabe des BLSV sei, ein solches Vorzeigeprojekt zu unterstützen. Er freue sich, dieses bayernweit einmalige Projekt im eigenen Sportkreis Amberg zu haben.

Robert Weinberg erläuterte die Daten und Finessen der Anlage. Seine Aufgabe sei es gewesen, diese bisher einmalige Anlage technisch hinzubekommen. Er bedankte sich, dass seine Firma LEDs2B den Zuschlag für den Auftrag bekommen hat.

Spende des Förderkreises

Im Anschluss ergriff Gotthard Färber das Wort. Als Präsident des Förderkreises gratulierte er Fischer und seiner Truppe, dass sie sich trauten, dieses Projekt in die Hand zu nehmen. Diese umweltschonende und energiesparende Investition war nach seinen Worten nicht leicht zu schultern. Auch er sei in die Vorgespräche mit eingebunden gewesen. Mit den dabei gewonnenen Informationen sei es ein Leichtes gewesen, den Förderkreis zu überzeugen, sich mit einer Spende an der Investition zu beteiligen. Färber und der Schriftführer des Förderkreises, Bernhard Salbeck überreichten bei dieser Gelegenheit einen Spendenscheck mit 3000 Euro an Fischer.

40 Jahre beim Verein

Im Beisein der Prominenz wurde Hildegard Graf für ihre 40-jährige Vereinsmitgliedschaft geehrt. Färber ging in seiner Laudatio auf die Jubilarin ein und spannte dabei den Bogen bis zu den die Verdiensten der gesamten Familie Hauser um den Verein. Sichtlich bewegt nahm Graf die Glückwünsche entgegen.

Zum Abschluss übergab Robert Weinberg an Bürgermeister Erwin Geitner die Funkfernsteuerung des Flutlichts, um gemeinsam mit Fischer die neue LED-Flutlichtanlage in Betrieb zu nehmen.
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