Der nächste Sieg
Club stürmt mit 4:0 die Bielefelder Alm

Der Torschütze zum 3:0, Guido Burgstaller (links), und der Schütze des vierten Nürnberger Tores, Hanno Behrens, lassen sich nach Spielschluss von den Fans feiern. Bild: dpa

Bielefeld. Der 1. FC Nürnberg hat den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga weiter fest im Visier. Eine Woche vor dem Topspiel gegen Spitzenreiter RB Leipzig bauten die Franken am Freitagabend mit dem 4:0 (0:0) bei Arminia Bielefeld ihre Erfolgsserie auf nun schon 16 Zweitliga-Partien ohne Niederlage aus. Das Team von Trainer René Weiler zog zum Auftakt des 26. Spieltags vorerst nach Punkten mit dem Tabellenzweiten SC Freiburg gleich.

Vor 15 003 Zuschauern auf der Bielefelder Alm erzielten Sebastian Kerk (61. Minute), Niclas Füllkrug (65./Foulelfmeter), Guido Burgstaller (88.) und Hanno Behrens (90.+1) die Tore für die nach der Pause sehr effektiv agierenden Franken. "Wir waren sicher nicht vier Tore besser", sagte Weiler. Der Schweizer hatte aber "selbstverständlich Spaß" an seiner Mannschaft. Bielefelds Manuel Hornig (64.) sah wegen einer Notbremse vor dem Nürnberger Elfmeter die Rote Karte.

Der Club tat sich eine Woche vor dem Topspiel gegen Tabellenführer RB Leipzig lange schwer auf der Bielefelder Alm. Die Gastgeber begannen zielstrebiger und verzeichneten mit einem Distanzschuss von Brian Behrendt auch die erste gefährliche Aktion (11.). FCN-Torwart Rakovsky stand danach zweimal im Brennpunkt: Erst wehrte er einen strammen Schuss von Christopher Nöthe ab (25.). Dann sorgte der sicher agierende Schäfer-Ersatz bei einem Zusammenprall mit dem auf ihn zustürmenden Bielefelder Angreifer im Strafraum für Aufregung (41.). Zwischendurch konnte Tim Leibold Arminia-Schlussmann Wolfgang Hesl prüfen (30.). Nach dem Seitenwechsel legten die Gäste zu. Und der Club entschied die Begegnung innerhalb weniger Minuten zu seinen Gunsten. Nach einer Balleroberung im Mittelfeld schloss Kerk den schnellen Gegenzug erfolgreich ab. Er umkurvte den Torwart und schob den Ball ins leere Tor. Guido Burgstaller setzte nur vier Minuten später Füllkrug ein, der im Strafraum gefoult wurde und den Elfmeter selbst zum 2:0 verwandelte. In der Endphase schraubten die Nürnberger das Ergebnis sogar noch in die Höhe.
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