Der Versuch der Liga, in die Normalität zurückzukehren
"Tore statt Terror"

Jede Menge Solidarität mit Frankreich gab es am Wochenende in den Bundesliga-Stadien (hier in Mönchengladbach). Bild: dpa
Nichts passiert! Nach den Terroranschlägen von Paris ist die Fußball-Bundesliga zur Normalität zurückgekehrt und der 13. Spieltag friedlich und ohne Zwischenfälle verlaufen. Allerdings benahmen sich einige Fans daneben (siehe Bericht Seite 10) "Es war wichtig, dass wir wieder Fußball spielen konnten", sagte Weltmeister Thomas Müller nach dem 3:1 des FC Bayern auf Schalke . "Das war wichtig für die Zuschauer, für uns und auch für die ganze Liga. Man muss wieder nach vorn schauen."

Sein Nationalmannschaftskollege Max Kruse vom VfL Wolfsburg fühlte sich trotz gemischter Gefühle in der Pflicht, als Fußball-Profi ein Zeichen zu setzen. "Wir müssen als Vorbilder vorausgehen und versuchen, weiter mutig zu sein und uns davon auch nicht abschrecken zu lassen", meinte er nach dem Derby gegen Werder Bremen (6:0). Etlichen Nationalspielern fiel die Rückkehr in den Liga-Alltag nach Paris und der Absage des Länderspiels gegen die Niederlande schwer. "Würde ich sagen, es war leicht, würde ich lügen. Um bei der Wahrheit zu bleiben: Es war schwierig, die letzten Tage den Fokus auf Fußball zu bekommen", bekannte Dortmunds Ilkay Gündogan offen.

Courage bewiesen die Fans und strömten trotz der schrecklichen Ereignisse unvermindert in die Arenen. "Tore statt Terror" stand auf den T-Shirts von Zuschauern der Partie 1. FC Köln und FSV Mainz 05. "Steh' auf, mach' laut! Jetzt erst recht" stand trotzig auf einem von anderen Fans im RheinEnergieStadion mitgebrachten Plakat.
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