Deutsche Sporthilfe startet Förderprogramm "ElitePlus"
1500 Euro viel Geld

Ruderin Lisa Schmidla, DFB-Teammanager Oliver Bierhoff, Langstreckenschwimmer Thomas Lurz und Sporthilfe-Vorstand Michael Ilgner (von links) üben sich in einer symbolischen Staffelstab-Übergabe. Bild: dpa
Die deutsche Sporthilfe hat mit einer symbolischen Staffelstab-Übergabe das Förderprogramm "ElitePlus" für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro gestartet. "Wenn wir Leistung und Medaillen haben wollen in Deutschland, dann müssen wir als Gesellschaft die Sportler auch unterstützen", sagte Oliver Bierhoff, Manager der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, am Dienstag in München bei der Präsentation der erstmals 2011 für Olympia eingeführten Maßnahme.

Mit Hilfe des Partners PricewaterhouseCoopers (PwC) kann die Sporthilfe rund 50 deutsche Topsportler wie die Speerwerferin Christina Obergföll oder den Langstreckenschwimmer Thomas Lurz bis zu den Sommerspielen in Brasilien mit einer regelmäßigen Monatszahlung von 1500 Euro unterstützen. "Das Programm ist für mich schon mal Gold wert", sagte der 35 Jahre alte Lurz, der nach der Silbermedaille 2012 in London in Rio Olympia-Gold anstrebt. Judo-Ass Laura Vargas Koch sagte einen Satz, den ein Fußball-Star niemals sagen müsste: "1500 Euro sind für mich wahnsinnig viel Geld.

"Im Kern geht es darum, Medaillenkandidaten gezielt zu fördern", erklärte Norbert Winkeljohann, Vorstandssprecher von PwC Deutschland. Diese sollen mit der finanziellen Unterstützung parallel zum Training auch Studium oder Berufsausbildung vorantreiben können. Bei den Sommerspielen 2012 in London konnten 17 von 33 "ElitePlus"-Athleten eine Medaille erringen.
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