Deutsche Volleyballerinnen suchen ihre Form
Hürde China

Auf einen WM-Trauermarsch durch Triest haben Bundestrainer Giovanni Guidetti und die deutschen Volleyballerinnen überhaupt keine Lust.

Mit dem Start der zweiten Runde am Mittwoch, 1. Oktober (20 Uhr/Sport1), gegen den Weltranglisten-Fünften China will der bislang so enttäuschende EM-Zweite die Wende erzwingen und ein Stück Selbstachtung zurückgewinnen. "Wir spielen für den Respekt vor unserer eigenen Arbeit", erklärte Guidetti am Dienstag. "Wir müssen es in diesen vier Spielen besser, besser, besser machen."

Schon die Hürde China wird Guidetti Aufschluss über den Zustand seiner Mannschaft geben. "Wir haben in der ersten Woche schlechten Volleyball gespielt, das ist die Realität", zog der 42-Jährige sein Fazit unter die enttäuschende Gruppenphase. "Alle Spielerinnen müssen aggressiver spielen." Der Italiener forderte darüber hinaus höhere Präzision in Annahme und Zuspiel sowie mehr Zusammenhalt. Alles Punkte im deutschen Spiel, die bisher verbesserungswürdig sind.

Die Zuversicht bleibt

"Natürlich gibt es noch die Möglichkeit auf das Final Six, natürlich gibt es noch Punkte für das FIVB-Ranking, natürlich wollen wir Deutschland zeigen, dass wir guten Volleyball spielen", erinnerte Guidetti. In erster Linie geht es aber um Imagepflege. "Wir haben soviel daran gearbeitet, uns einen Namen zu machen", bekräftigte er. "Wenn wir das erste Spiel gewinnen, kann es echt interessant werden", ergänzte Guidetti. Die Zuversicht im DVV-Tross bleibt intakt.
Weitere Beiträge zu den Themen: Oktober 2014 (9311)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.