DFB-Pokal
Schürrle lacht wieder

Die Teamkollegen gratulieren André Schürrle (hinten) zu seinem Tor zum 3:0 in Trier. Der BVB-Stürmer, das zeigte er im Pokalspiel am Montagabend, ist wieder gut drauf. Bild: dpa

Erstes Pflichtspiel, erstes Tor. André Schürrle erlebt im Pokal gegen Trier einen erfolgreichen Einstand bei Borussia Dortmund. Dort soll die Karriere unter Entdecker Thomas Tuchel wieder Fahrt aufnehmen.

Trier. Im schwarzen-gelben Trikot gewinnt André Schürrle das Lachen zurück, trotz blauer Flecken und einem Cut am Kinn. "Ich fühle mich pudelwohl", sagte der Fußball-Weltmeister nach seinem ersten Pflichtspiel für Borussia Dortmund, in dem er das Tor (45. Minute) zum 3:0-Endstand erzielte. Der Bundesligaclub schlug in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals am Montag den Regionalligisten Eintracht Trier souverän, und Schürrle will nun angreifen.

"Ich habe meine Freiheiten. Wie wir kombinieren, kommt mir entgegen", betonte der gebürtige Ludwigshafener, der nach den Stationen FSV Mainz 05, Bayer Leverkusen, FC Chelsea sowie VfL Wolfsburg im Ruhrgebiet seiner stockenden Karriere Schwung geben will.

Duo wieder vereint


Wer könnte dafür als Helfer besser geeignet sein als Thomas Tuchel? Dortmunds Trainer ist der Entdecker des schnellen Stürmers. Gemeinsam wurden sie 2009 mit Mainz A-Jugend-Meister. Mit Tuchel ging es nahtlos in die Bundesliga. Dort spielte Schürrle so gut, dass er in die Nationalelf berufen wurde. 2011 trennten sich die Wege - jetzt ist das Duo wieder vereint. "Er ist wirklich glücklich. Er hat ein Strahlen und Lächeln jeden Tag", sagte der BVB-Coach. Es gebe nicht viele Offensivspieler, die sich auch über die Defensive definieren und ein sehr kleines Ego haben. "Deshalb wollten wir ihn unbedingt verpflichten", versicherte Tuchel. Und: "Tore sind der beste Beschleuniger für seine Leistung."

Nicht nur wegen seiner Leistung wird Schürrle sein erstes BVB-Pflichtspiel in Erinnerung behalten: Erst räumte der Trierer Florian Riedel den Weltmeister rüde ab, dann hinterließ Eintracht-Torhüter Chris Keilmann bei einem Zusammenstoß schmerzhafte Andenken an Oberschenkel und Kinn. Sowas habe er noch nicht erlebt, berichtete Schürrle. "Wenigstens haben wir gewonnen", sagte der Weltmeister, dem nach der Kollision schwindelig geworden war und für Adrian Ramos ausgewechselt wurde.
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