Die deutschen U-21-Fußballer auf einem guten Weg - Trainer Hrubesch zufrieden
Gerüstet für die EM

Horst Hrubesch zieht eine positive Bilanz für 2014 und freut sich schon auf die EM im kommenden Jahr. Bild: dpa
Die deutschen U-21-Fußballer fühlen sich gerüstet für das nächste große Turnier. "Wir wissen, was im Sommer auf uns zukommt", sagte Trainer Horst Hrubesch und konnte den Blick nach dem 1:1 im Testspiel gegen Tschechien positiv nach vorne richten. Sieben Monate vor der U-21-Europameisterschaft in Tschechien (17. bis 30. Juni 2015) sammelte die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) im Härtetest beim EM-Gastgeber einige Erfahrungen und vermied durch einen Kraftakt eine drohende Niederlage. "Das war sehr lehrreich", sagte Hrubesch.

Das Match in Prag am Dienstag war für die DFB-Youngster mehr als der gelungene Abschluss eines erfolgreichen Jahres, das in der gemeisterten EM-Qualifikation seinen Höhepunkt hatte. Von den 14 Partien seit Hrubeschs Rückkehr als U-21-Coach im August 2013 verlor die Elf nur ein Testspiel gegen Spanien mit 0:2.

In Partie zurückgekämpft

In Tschechien trotzte die DFB-Auswahl einigen Widrigkeiten und sammelte Selbstvertrauen. Die Gastgeber bestraften zunächst die Nachlässigkeiten in der Defensive mit der Führung durch Michael Krmencik. Bei Dauerregen kämpfte sich die Hrubesch-Elf aber in die Partie und schaffte den Ausgleich durch den Stuttgarter Moritz Leitner mit spielerischen Mitteln. "Es war gut, schon mal zu sehen, wie das Stadion aussieht und wie es bei der EM zugeht. Wir haben als Mannschaft noch viel Arbeit", befand Torschütze Leitner.

"Gegen solche Mannschaften müssen wir das Tempo hochhalten und den Gegner bespielen", meinte Hrubesch nach dem "versöhnlichen Jahresabschluss". Die Tschechen sind am 23. Juni 2015 bei der EM auch Gruppengegner der Deutschen.

Hrubesch nimmt ein paar Fragezeichen, aber auch eine gute Perspektive mit ins EM-Jahr 2015. In Tschechien soll nicht nur der Titel gewonnen, sondern auch die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro gesichert werden. In rund vier Monaten wird es in den EM-Testspielen gegen Italien (27. März) und England (31. März) dann allmählich ernst.
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