Doping: Keine Akten-Einsicht

In der Doping-Affäre der Fußball-Bundesliga kommt die Freiburger Untersuchungskommission der Bitte des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und des SC Freiburg nach Akten-Einsicht nicht nach. "Aufgrund der von jedem Kommissionsmitglied abgegebenen Erklärung zur Einhaltung der Archivauflagen kann und darf die Kommission Ihren Bitten nicht nachkommen", schrieb die Vorsitzende des Gremiums, Letizia Paoli, in einem am Sonntag veröffentlichten Brief an den Vorsitzenden der Anti-Doping-Kommission des DFB, Rainer Koch. Zuvor hatte sich schon der VfB Stuttgart vergeblich um Akten-Einsicht bemüht.

Einem Zwischenbericht der Untersuchungskommission vom vergangenen Montag zufolge sollen der VfB Stuttgart und SC Freiburg in den späten 70er und frühen 80er Jahren Anabolika-Doping betrieben haben. Beide Vereine haben sich entschieden von möglichen Praktiken distanziert.
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