Doping: Lieferte der VfB Stuttgart selbst Beweise?

Der VfB Stuttgart hat angeblich selbst mögliche Beweise für den Gebrauch illegaler Substanzen in den späten 70er und frühen 80er Jahren an die damaligen Ermittler übergeben. "Es gab 1984 Durchsuchungen bei verschiedenen Verbänden und Vereinen wegen des Verdachts des Rezeptbetrugs in Zusammenhang mit dem Sportmediziner Klümper. Daher stammen die Unterlagen. Auch beim VfB Stuttgart waren damals Ermittler. Der VfB übergab ihnen Akten über Medikamentenlieferungen an den Verein", zitierte die "Bild"-Zeitung am Mittwoch Andreas Singler von der Freiburger Untersuchungskommission.

"Vielleicht wusste damals ein Geschäftsführer nicht, dass Megagriesevit ein Anabolika-Dopingmittel ist. Aber die Beweise für Doping beim VfB Stuttgart wurden den Ermittlern damals vom Verein übergeben", erklärte der Wissenschaftler weiter. Armin Klümper galt früher als angesehener Mediziner und behandelte auch VfB-Profis. Der VfB Stuttgart und der SC Freiburg stehen im Verdacht, in den 70er und 80er Jahren Anabolika-Doping betrieben zu haben. Der VfB und SC haben sich klar von Doping-Praktiken distanziert.
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