Dortmund 2:0, aber glanzlos gegen Chemnitz

Trainer Bruno Labbadia ist außer sich, schreit auf das Spielfeld. Aber umsonst. Der HSV schied nach der 2:3-Niederlage bei Carl-Zeiss Jena in der ersten Runde des DFB-Pokals aus. Bild: dpa
Die kalte Dusche für Mats Hummels und Co. gab es durch die plötzlich anspringenden Rasensprenger nur bei der Platzbesichtigung. Im Spiel blieb Borussia Dortmund von bösen Überraschungen verschont.

In der ersten Runde des DFB-Pokals setzte sich der Bundesligist am Sonntag vor 12 500 Zuschauern beim Drittligisten Chemnitzer FC mit 2:0 (1:0) durch. Pierre-Emerick Aubameyang erzielte in der 25. Minute das 1:0 für den dominanten, aber glanzlosen Vorjahresfinalisten. Henrich Mchitarjan erhöhte in der 83. Minute zum 2:0-Endstand.

Damit ist Thomas Tuchel eine Woche vor dem Start der Bundesliga auch auf nationaler Bühne sein BVB-Pflichtspieldebüt geglückt, nachdem der Dortmunder Neu-Trainer schon in der Europa-League zwei Siege gegen den Wolfsberger AC gefeiert hatte. "Mit der ersten Halbzeit bin ich sehr zufrieden. Wir haben dominant gespielt und für Chemnitz nur eine Torchance zugelassen, die wir auch noch zu 90 Prozent selbst vorbereitet haben. Wir hatten immer die Kontrolle, aber wir haben es versäumt, mit einem zweiten Tor die Vorentscheidung zu schaffen", sagte Tuchel zur Partie gegen den "gefühlten Zweitligisten".

Kapitän Hummels haderte mit den zweiten 45 Minuten, weil Chemnitz Chancen zum Ausgleich hatte: "Mit der zweiten Halbzeit sind wir nicht zufrieden."

Gastgeber-Trainer Karsten Heine attestierte seinem Team eine starke Vorstellung: "Wir haben versucht, mit viel Leidenschaft und Laufbereitschaft und fairen Zweikämpfen dagegenzuhalten. Mit dem 2:0 war der Kuchen gegessen. Es ist ein bisschen schade."
Weitere Beiträge zu den Themen: Lea (13790)August 2015 (7425)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.