Duell mit Paderborn ein Ehemaligen-Treffen
BVB startet Aufholjagd

Borussia Dortmund bläst zur Aufholjagd. Nach dem 1:0 über Mönchengladbach ist beim Tabellen-15. der Fußball-Bundesliga der Glaube an eine Trendwende gewachsen. "Jetzt müssen wir den nächsten Schritt tun und Stabilität reinbekommen", sagte Jürgen Klopp vor dem Duell mit dem SC Paderborn am Samstag (15.30 Uhr/Sky). Der Trainer hofft auf eine Siegesserie, die seinem Team bis zur Winterpause zumindest in die Nähe der internationalen Plätze verhelfen könnte.

"Ich freue mich"

Es erhöht den Reiz der Partie, dass die Dortmunder in der einstigen ostwestfälischen Fußball-Provinz auf viele alte Bekannte treffen. Mit Marvin Bakalorz, Marvin Ducksch, Uwe Hünemeier, Lukas Kruse, Mahir Saglik und Mario Vrancic haben immerhin sechs Spieler aus dem Paderborner Kader eine BVB-Vergangenheit. "Ich freue mich, die Jungs wiederzusehen", kommentierte Klopp.

So leicht, wie es noch vor Saisonbeginn schien, wird die Aufgabe für den BVB jedoch nicht. Zur Verwunderung der Fachwelt rangieren die Paderborner - das Bundesliga-Team mit dem niedrigsten Saison-Etat - in der Tabelle sechs Plätze vor dem Starensemble aus Dortmund. Nicht zuletzt deshalb genießt der Underdog bei Klopp großen Respekt: "Paderborn ist ein Beispiel dafür, wie man mit wenig Geld, klaren Ideen und guten Entscheidungsträgern fantastische Arbeit machen kann."

Reus kann spielen

Schon kurz nach dem starken Auftritt gegen Gladbach wurden Stimmen laut, dass der BVB trotz des bereits großen Abstands von zehn Punkten auf Rang drei doch noch auf einen Champions-League-Platz für die kommende Saison hoffen kann. Positive Nachrichten aus der Krankenabteilung schüren die Zuversicht. So kann Trainer Jürgen Klopp wieder mit Nationalspieler Marco Reus planen, der nur zwei Wochen nach einer Bänder- und Sehnenzerrung im linken Sprunggelenk Einsatzbereitschaft signalisierte.

Ungeachtet des Fünf-Punkte-Vorsprungs auf den BVB schätzt der Paderborner Coach Andre Breitenreiter die wahren Verhältnisse realistisch ein: "Wenn die Dortmunder 100 Prozent abrufen, wird es schwer. Wenn sie das nicht tun, werden wir da sein und unsere Chance nutzen."
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