Düsseldorf.
Oliver Fink bei Rückkehr gleich in der Startelf?

"Ich bin wieder da!" Oliver Fink kehrt ins Team von Fortuna Düsseldorf zurück. Bild: dpa
(mr) Er übernimmt sofort wieder Verantwortung: Als am Sonntag Elfmeter für Fortuna Düsseldorf gepfiffen wurde, verwandelte Oliver Fink sicher. Es war zwar nur ein Testspiel (6:1) gegen den Regionalligisten FT Braunschweig, doch der aus Reisach (Vilseck/Kreis Amberg-Sulzbach) stammende Profi ist wieder im bezahlten Fußball zurück.

"Ich fühle mich gut", sagt er zwei Tage vor dem Start in die Rest-Rückrunde der zweiten Bundesliga. Vergessen ist die lange Leidenszeit. Mitte April 2014 hatte sich der Oberpfälzer das Kreuzband im rechten Knie gerissen, jetzt konnte er die Wintervorbereitung voll mitmachen. "Ich habe keine Blockade mehr im Kopf, kann befreit in die Spiele gehen." Und deswegen ist es gut möglich, dass der 32-Jährige am Sonntag in Karlsruhe gleich von Beginn an aufläuft. "Zunächst bin ich mal von einem Platz im Kader ausgegangen", sagt Fink. Aber der Ex-Hannoveraner Sergio Pinto, der im defensiven Mittelfeld gesetzt ist, fällt verletzt aus.

Vertrag läuft aus

Sein Team sieht Fink, der einst beim 1. FC Schlicht die ersten Fußballer-Schritte machte, beim KSC schon etwas unter Druck. "Wir müssen alle noch eine Schippe drauflegen, um das große Ding zu erreichen." Das wäre die Rückkehr in die erste Liga, in der Fink mit den Fortunen bereits in der Saison 2012/13 spielte. Seit Juli 2009 ist Fink ein Fortune. Im Juni läuft sein Vertrag aus. Gespräche über eine Verlängerung des Kontrakts habe es wegen der Verletzungspause noch nicht gegeben, sagt der Oberpfälzer. "Der Verein schaut sicherlich, wie ich nach der langen Pause zurückkomme." Dennoch gibt es Signale, dass der Vertrag wohl verlängert wird. Fink rechnet im März mit Gesprächen. Wenn er bis dahin auch auf den Zweitliga-Plätzen Verantwortung übernimmt, dürfte er weiter Fortune bleiben.
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