Ehemalige Frankfurter Spielerin hofft auf WM-Titel
Happy End für USA: Krieger überglücklich

Ihre weiße Zähne blitzten noch heller als sonst, ihr Lachen brachte Licht ins Dunkel der Katakomben des Olympiastadions. Ali Krieger strahlte über das ganze Gesicht und blieb gern auch bei den deutschen Medienvertretern stehen. "Ich bin noch total aufgeregt", plapperte sie in fast lupenreinem Deutsch drauflos. "Die ganze Mannschaft ist sehr glücklich. Wir haben lange dafür gearbeitet. Jetzt haben wir nach vier Jahren wieder die Chance, den WM-Titel zu gewinnen", sagte die US-Verteidigerin nach dem 2:0-Sieg in Montreal über das Team ihrer ehemaligen Wahlheimat Deutschland. Vor vier Jahren hatten die USA in Frankfurt das WM-Finale gegen Japan verloren.

Insgesamt fünfeinhalb Jahre, zwischen 2007 bis 2012, spielte die nun 30-Jährige für den 1. FFC Frankfurt, mit dem sie große Erfolge feierte. Krieger gewann die deutsche Meisterschaft, zweimal den DFB-Pokal und den Uefa-Cup 2008, den Vorläufer der Champions-League.

"Vermisse Deutschland"

"Ich vermisse Deutschland und habe noch sehr viele Freude vor allem in Frankfurt." Bei allem Glück über den Finaleinzug, konnte sie die große Enttäuschung ihrer ehemaligen Mitspielerinnen wie Simone Laudehr, Melanie Behringer oder Saskia Bartusiak mitfühlen. "Natürlich tun sie mir sehr leid", so die Amerikanerin.
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