Ein Foulspiel rettet das Leben
Fußball

Heidenheim.(dpa) Der von einer Kopf-Operation wieder genesene Heidenheimer Torhüter Jan Zimmermann ist im Nachhinein für ein Foul von St. Paulis Stürmer Ante Budimir dankbar. Der 29 Jahre alte Torwart des Fußball-Zweitligisten war in der Partie am 8. November 2014 von dem Hanseaten am Kopf getroffen worden. Bei einer nachfolgenden Untersuchung wurde ein Tumor bei Zimmermann festgestellt. "Im Nachhinein hat mir dies das Leben gerettet", zitierte die "Sport Bild" Zimmermann.

Am 26. November 2014 wurde ihm in einer siebenstündigen Operation die Geschwulst entfernt. Entwarnung gab es zwei Tage später, als ihm mitgeteilt wurde, dass "der entfernte Tumor gutartig war. Wäre er bösartig gewesen, hätte er jederzeit zurückkehren können", sagte Zimmermann, der am 1. März beim 1:2 gegen Fortuna Düsseldorf seine Zweitliga-Rückkehr feierte. Eine weitere Untersuchung vor rund zwei Wochen ergab nach Zimmermanns Angaben: "Der Tumor ist weg und kommt nicht wieder. Es ist fantastisch."

Ziege tritt in Haching zurück

Unterhaching.(dpa) Mitten im kniffligen Drittliga-Abstiegskampf verlässt Trainer Christian Ziege die SpVgg Unterhaching. Der Fußball-Europameister von 1996 trat am Mittwoch überraschend von dem Posten zurück. Wegen "veränderter Rahmenbedingungen im Verein" könne er seine Ziele bei dem Münchner Vorortverein nicht mehr erreichen, wurde er zitiert. Ziege war im März 2014 zu den Hachingern gekommen und hatte sie vor dem Absturz in die Regionalliga bewahrt. Kandidaten für die Nachfolge sind Zieges bisherige Assistenten Francisco Copado und Christian Wörns, aber auch der ehemalige Sportdirektor Claus Schromm, der schon von Juni 2012 bis Dezember 2013 die erste Mannschaft trainiert hatte.

Gladbach holt Lars Stindl

Mönchengladbach.(dpa) Bundesligist Borussia Mönchengladbach hat Mittelfeldspieler Lars Stindl verpflichtet. Wie der Club am Mittwoch mitteilte, wechselt der 26-Jährige von Hannover 96 zur neuen Saison in den Borussia Park. Stindl, der von mehreren Bundesligaclubs umworben wurde, erhält bei den Borussen einen Vertrag bis 2020. Die festgeschriebene Ablösesumme liegt bei drei Millionen Euro. "Wir hatten bei den Bemühungen um Lars Stindl starke Konkurrenz und freuen uns sehr, dass er sich für uns entschieden hat", teilte Sportdirektor Max Eberl in einer schriftlichen Erklärung des Clubs mit.

In Gladbach soll der im Mittelfeld flexibel einsetzbare Profi die Lücke schließen, die Christoph Kramer hinterlässt. Der Weltmeister kehrt nach zwei Jahren auf Leihbasis bei den Gladbachern zurück zu Bayer Leverkusen.
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