Ein Pünktchen Hoffnung
1860 holt gegen Bochumer ein 1:1

1860-Präsident Peter Cassalette (Mitte) redet auf Investor Hasan Ismaik (rechts) ein. Der Scheich aus Jordanien sah ein 1:1 gegen Bochum und sorgte auch wieder einmal für Unruhe. Bild: dpa
Sport DE/WELT
Deutschland und die Welt
22.02.2016
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Das Kopfballtor von Stürmer Ruben Okotie reicht 1860 München nicht zum ersten Sieg des Jahres. Trotzdem bewertet Trainer Benno Möhlmann das 1:1 gegen Bochum als Hoffnungsschimmer im Abstiegskampf.

München. Benno Möhlmann hob das Positive hervor. "Wir sind zumindest wieder in der Spur", sagte der Trainer des TSV 1860 München nach dem für ihn "leistungsgerechten" 1:1 (1:1) gegen den VfL Bochum. Die abstiegsbedrohten "Löwen" warten zwar weiter auf den ersten Sieg im Jahr 2016, sie konnten aber immerhin ihre jüngste Niederlagenserie von fünf Partien in der 2. Fußball-Bundesliga am Sonntag gegen den zuletzt stark aufspielenden Aufstiegskandidaten VfL Bochum stoppen.

"Ich finde, dass wir absolut zufrieden sein sollten mit dem Punkt", empfahl Möhlmann den Fans und auch seinen Spielern. Mit 15 Zählern wahrten die "Löwen" als Vorletzter wenigstens den Rückstand von drei Zählern auf Relegationsplatz 16, den der SC Paderborn einnimmt. "Das einzig Glückliche ist, dass Paderborn auch nicht gewinnt", bemerkte Stürmer Rubin Okotie mit Blick auf den direkten Konkurrenten.

Vor 15 300 Zuschauern, darunter auch Investor Hasan Ismaik, hatte Okotie mit seinem siebten Saisontor das 1:0 erzielt (36. Minute). Marco Terrazzino konnte noch vor der Pause ausgleichen (44.). Torwart Stefan Ortega bewahrte die "Löwen" in der 63. Minute mit einem abgewehrten Foulelfmeter von Arvydas Novikovas vor der möglichen sechsten Niederlage in Serie. Am Ende war sogar der Sieg für 1860 möglich: Ein Schuss von Kai Bülow aus rund acht Metern klatschte ans Lattenkreuz (86.). "In unserer Situation zählen aber nur Siege", haderte Torschütze Okotie.

Derweil will sich 1860-Geschäftsführer Markus Rejek von Investor Hasan Ismaik nicht zum Sündenbock für die prekäre sportliche Situation abstempeln lassen. Mit der Entlassungsforderung gegen ihn und seinen Geschäftsführerkollegen Noor Basha (Sport) habe der Mehrheitsgesellschafter "eine Grenze überschritten", sagte Rejek. Laut übereinstimmenden Medienberichten hatte Ismaik bei einem Fantreffen am Freitagabend gefordert, die zwei Verantwortlichen für den Profifußball-Betrieb, müssten abgelöst werden.
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