Ein Wechsel kein Thema für Mustafi
Fußball

Berlin.(dpa) Fußball-Weltmeister Shkodran Mustafi fühlt sich durch das angebliche Interesse spanischer Top-Clubs geschmeichelt, denkt aber nicht über einen Abschied vom FC Valencia nach. "Wenn es eine Anfrage von Real gegeben haben soll, dann ehrt mich das natürlich sehr. Natürlich ist das eine Anerkennung meiner Leistung und zeigt, dass ich eine ordentliche Saison gespielt habe. Aber ich fühle mich derzeit sehr wohl in Valencia", sagte der 23-jährige Nationalspieler.

Der für den verletzten Marco Reus in den WM-Kader gerutschte Mustafi war vor Saisonbeginn nach zwei Jahren bei Sampdoria Genua als Weltmeister in die spanische Primera Division gewechselt. Für den FC Valencia kam er in 33 Partien zum Einsatz, in denen er vier Tore erzielte.

Club nur Remis gegen Würzburg

Bad Kissingen.(dpa) Der 1. FC Nürnberg ist in seinem vorletzten Spiel in der Saison-Vorbereitung nicht über ein Remis hinausgekommen. Der Zweitligist musste sich am Dienstag in Bad Kissingen gegen Drittliga-Aufsteiger Würzburger Kickers mit einem 2:2 (1:1) begnügen. Alessandro Schöpf (23.) und Rurik Gislason (49.) per Handelfmeter trafen für die Franken. Clemens Schopenhauer (4.) und Adam Jabiri (82.) waren für die Kickers erfolgreich. Der letzte Test ist für die Nürnberger am Sonntag in Weismain gegen Celta de Vigo aus Spanien vorgesehen.

Fechten Hartung verpasst WM-Coup

Moskau.(dpa) Max Hartung hat den goldenen Coup und den dritten WM-Einzeltitel eines deutschen Säbelfechters verpasst. Der Dormagener reagierte kurz nach dem mit 6:15 verlorenen Duell gegen den Russen Alexej Jakimenko dezent frustriert: "Ich bin gerade noch sauer über das Halbfinale. Es war kein gutes Match von mir." Auch Bundestrainer Vilmos Szabo trauerte Gold oder Silber hinterher: "Wir hätten schon gern noch ein Stück weiter gemacht."

Dennoch ist Bronze bei der WM in Moskau der bislang größte Einzelerfolg von Team-Weltmeister Hartung. Das Aus am Dienstag kam erst gegen Jakimenko, der sich später im Finale mit 15:5 gegen den US-Amerikaner Daryl Homer auch den Titel holte. Felix Becker (1994) und Hartungs Vereinskollege Nicolas Limbach (2009) bleiben die einzigen deutschen Säbel-Weltmeister.
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