Eiskunstlauf
Lea Schwamberger und Franziska Hösl erstmals bei der "Deutschen"

Lea Schwamberger (links) und Franziska Hösl hatten in Berlin ihren großen Auftritt. Erstmals nahmen die "Eisprinzessinnen" an den deutschen Nachwuchsmeisterschaften teil. Bild: hfz

Dieses Erlebnis werden sie so schnell nicht vergessen: Lea Schwamberger aus Reuth und Franziska Hösl aus Pechhof waren bei den deutschen Eiskunstlauf-meisterschaften der Nachwuchssportler in Berlin am Start.

Berlin. Reichlich nervös, aber auch sehr gut vorbereitet starteten die beiden Oberpfälzerinnen in den Wettbewerb in der Bundeshauptstadt: Nachdem sie sich durch ihre guten Platzierungen bei den bayerischen Meisterschaften für die "Deutschen" qualifiziert hatten, durften sie sich in einem Feld aus 23 Starterinnen in der Nachwuchsklasse den strengen Augen der Preisrichter stellen. Der deutsche Meistertitel in dieser Kategorie ging an die für den ERC Mannheim startende Dora Hus. Für Franziska Hösl aus Pechhof, die erstmals an den bundesweiten Titelkämpfen teilnahm, sprang Gesamtplatz 14 heraus. Ihre Kür mit sauber gelaufenen Elementen wurde mit Platz 11 bewertet.

Eine tolle Kür


Auch für die 13-jährige Lea Schwamberger aus Reuth war es das erste Mal, dass sie sich bei einer deutschen Meisterschaft präsentieren durfte. Sie lief ein schwungvolles Kurzprogramm, aber eine nicht sauber ausgeführte Pirouette wurde sofort mit hohem Punktabzug bestraft. So musste sie sich zunächst mit Platz 13 abfinden. Tags darauf überzeugte sie mit einer ansprechenden Sprungleistung in ihrer technisch hochwertigen Kür und bekam dafür von der Jury die vierthöchste Punktzahl auf die technischen Elemente. In der Gesamtwertung bedeutete dies Rang neun unter den besten deutschen Nachwuchsläuferinnen. Die Trainer waren mit den Leistungen der beiden Oberpfälzerinnen sehr zufrieden.

Im Februar nehmen Franziska Hösl und Lea Schwamberger an den offenen sächsischen Meisterschaften teil.
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