Elfmeter-Krimi: Club mit Glück in Runde zwei

Der 1. FC Nürnberg hat sich in einem irren Elfmeterschießen in die zweite Runde des DFB-Pokals gerettet. Nach nur drei verwandelten Versuchen besiegte der Zweitligist den Drittligisten VfR Aalen am Montagabend mit 2:1. Aalens Torwart Daniel Bernhardt parierte nach torlosen 120 Minuten zwar die Versuche von Hanno Behrens, Miso Brecko und Even Hovland. Weil beim VfR aber nur Michael Klauß traf, reichten dem Favoriten die verwandelten Elfmeter von Sandro Schöpf und Stefan Kutschke.

Nach dem angekündigten Rückzug von Sportvorstand Martin Bader und dem mäßigen Saisonstart in die 2. Bundesliga bleibt dem Club noch mehr Unruhe erspart. Nürnberg war in den vergangenen drei Jahren jeweils schon in der ersten Pokalrunde ausgeschieden und kam auch vor 9172 Zuschauern in der Scholz-Arena nur mit viel Glück weiter.

Die Hereinnahme des zuletzt Grippekranken Danny Blum sorgte Mitte der zweiten Halbzeit zwar für mehr Torgefahr aufseiten der Nürnberger. Die klarsten Möglichkeiten hatte aber Aalen: Der neue Club-Torwart Thorsten Kirschbaum unterschätzte einen langen Freistoß, aus dem Getümmel rollte der Ball an den Pfosten (71.). Kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit wurde der Schuss des eingewechselten Alexandros Kartalis im letzten Moment geblockt.
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