"Endspiel" für Leverkusen

Rudi Völler hätte nichts gegen eine Wiederholung des 4:4-Spektakels gegen AS Rom. "Wenn das Spiel den gleichen Ausgang nähme, würde ich das sofort unterschreiben", sagte der Sportdirektor von Bayer Leverkusen vor der Rückpartie der Champions-League am Mittwoch (20.45 Uhr/Sky ) in der italienischen Hauptstadt. "Dann wären wir einen großen Schritt weiter. Am liebsten würden wir gewinnen, aber es wird ein schweres Spiel."

Für Vereinsboss Michael Schade dürfte es im Stadio Olimpico gern "auch etwas ruhiger" zugehen. "Wir werden alles versuchen, an die guten Leistung des Hinspiels anzuknüpfen. Am besten mit einem besseren Ende", hofft er. "Alles andere als eine Niederlage wäre gut."

Mit einem Punktgewinn würde der Werksclub (4 Punkte) in der Gruppe E den Zwei-Punkte Abstand zum italienischen Fußball-Vizemeister (2) wahren und die Chance auf den Einzug ins Achtelfinale vor den beiden letzten Spielen bei BATE Borissow (3) und gegen Titelverteidiger FC Barcelona (7) erhöhen.

"Es wird ein ähnlich heißes Spiel werden", erwartet Bayer-Torwart Bernd Leno, rechnet aber diesmal mit weniger Tor-Turbulenzen. Dass sein Jung-Nationalkeeper in Italiens Hauptstadt nicht so viel beschäftigt sein wird, ist für Sportdirektor Rudi Völler keineswegs gewiss.
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