Es steht einiges auf dem Spiel

Mönchengladbachs Trainer André Schubert freut sich über die Leistung von Ibrahima Traoré bei dessen Auswechslung. Im letzten Heimspiel der Champions-League geht es gegen Sevilla um den dritten Platz, der zur Teilnahme in der Europa-League berechtigt. Bild: dpa

Für Wolfsburg und Gladbach geht es am vorletzten Champions-League-Spieltag um viel. Die Partien in Moskau und gegen Sevilla dürfen nicht verloren werden, wenn die Hoffnungen auf ein internationales Überwintern erhalten bleiben sollen.

Die einen brauchen Punkte, um weiter Champions-League zu spielen, die anderen, um im Frühjahr überhaupt noch international dabei sein zu können. Am vorletzten Spieltag der Königsklassen-Gruppenphase geht es für den VfL Wolfsburg und Borussia Mönchengladbach bereits um alles. Für beide Teams gilt am Mittwoch die Devise: Verlieren verboten.

Wolfsburgs Fußballer stehen dabei beim russischen Vertreter ZSKA Moskau (18.00/Sky) vor einem Déjà-vu. Wie 2009 muss der VfL in der russischen Metropole antreten und hat es selbst in der Hand, sich eine ordentliche Ausgangsposition für den finalen Auftritt gegen Manchester United zu verschaffen. "Wenn wir so auftreten wie gegen Bremen und so kompakt zusammenarbeiten, dann werden wir da einen Dreier mitnehmen. Aber das müssen wir jetzt auch tun", forderte Linksverteidiger Marcel Schäfer. Der Routinier war gegen Werder beim 6:0-Erfolg der auffälligste VfL-Akteur - und das nach zweieinhalb Monaten ohne Pflichtspieleinsatz. Schäfer und Kapitän Diego Benaglio sind die einzigen aktuellen VfL-Profis, die schon 2009 bei der ersten Champions-League-Teilnahme des VfL dabei waren.

Die Punkte behalten will und muss Borussia Mönchengladbach unbedingt in der Partie gegen den FC Sevilla (20.45/ZDF und Sky) . "Wir werden alles in die Waagschale werfen, um das Spiel zu gewinnen", sagte Trainer André Schubert. Denn gegen die Spanier hat man noch einiges gutzumachen. Im Februar war Gladbach in der Zwischenrunde der Europa-League gegen Sevilla (0:1, 2:3) gescheitert, Mitte September gab es das denkwürdige 0:3 - unter anderem mit drei Elfmetern gegen den VfL. "Das Hinspiel war leider sehr eindeutig", sagte Rechtsverteidiger Julian Korb. "Die Situation ist jetzt aber eine andere."

Im vorletzten Auftritt in der Gruppenphase der Königsklasse geht es für den Bundesliga-Fünften der Gruppe D nun um den dritten Rang, der zur Teilnahme an der Zwischenrunde der Europa-League berechtigt.
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