Europas Fußballer des Jahres
Riese Ronaldo

Die Deutsche Dzsenifer Marozsán musste zusehen, wie Ada Hegerberg als beste Spielerin Europas ausgezeichnet wurde. Bild: dpa

Monaco. Cristiano Ronaldo hat nach dem Champions-League-Sieg und dem Gewinn der Europameisterschaft den nächsten Titel gewonnen. Der Portugiese von Real Madrid ist am Donnerstag zum zweiten Mal nach 2014 zu Europas Fußballer des Jahres gekürt worden. Ronaldo verwies den Waliser Gareth Bale und den Franzosen Antoine Griezmann auf die Plätze. "Dieses Jahr war ein besonderes Jahr", sagte Ronaldo bei der Ehrung im Fürstentum Monaco. "Wir haben mit Portugal zum ersten Mal einen großen Titel gewonnen. Danke an das Team, danke an alle Portugal-Spieler. Ich bin sehr glücklich."

Mit 16 Treffern hatte der 31 Jahre alte Offensivspieler großen Anteil am elften Sieg von Real Madrid im wichtigsten europäischen Vereinswettbewerb. Seine drei Tore verhalfen zudem Portugal überraschend im Sommer zum ersten Europameisterschaftstitel. In der spanischen Primera Division war er darüber hinaus 35 Mal erfolgreich.

Griezmann schrammte dagegen nach dem Vizetitel in der Champions-League mit Atlético Madrid und der Enttäuschung im EM-Finale gegen Portugal am nächsten Erfolg vorbei. "Ich werde weiter den Weg gehen, hart arbeiten und den Leuten hoffentlich Freude bereiten, wenn ich spiele", erklärte der 25-Jährige.

Ronaldo sagte zu seinen beiden Konkurrenten, gegen die er auch mit Portugal bei der Europmeisterschaft gewann: "Es war eine unglaubliche Saison. Beide Spieler waren unglaublich. Griezmann, sorry für die beiden Niederlagen. Gareth, sorry für die Halbfinal-Niederlage."

Marozsán geht leer aus


Bei den Frauen siegte die Norwegerin Ada Hegerberg. Für die ebenfalls nominierte deutsche Olympiasiegerin Dzsenifer Marozsán und Amandine Henry, die mit Hegerberg mit Lyon den Titel in der Königsklasse holte, reichte es nicht zum Titel. Zuletzt war die Wahl zur besten Spielerin in Europa eine deutsche Domäne. In den vergangenen drei Jahren erhielten Torhüterin Nadine Angerer (2013), Nadine Kessler (2014) und zuletzt Celia Sasic die Auszeichnung.
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