FC Augsburg bei seiner 1:5-Niederlage nur Statist
Dortmund zeigt Zauberfußball

Pierre-Emerick Aubameyang trifft, wie er will: Der BVB-Stürmer erzielte beim 5:1 gegen den FC Augsburg seine Saisonpflichtspieltore 18 bis 20, was auch Stürmerkollege Adrian Ramos gefiel. Bild: dpa
Mit schelmischem Grinsen und dem Spielball unterm Arm verschwand Dortmunds Torgarant in der Kabine. "Den Ball werde ich meinem kleinen Sohn schenken", kommentierte Pierre-Emerick Aubameyang nach dem 5:1 (3:0) über Schlusslicht FC Augsburg. Wie schon beim Sieg drei Tage zuvor gegen FK Qäbälä (3:1) schoss sich der Gabuner mit einem Dreierpack (18./85./90+1. Minute) ins Rampenlicht. Es spricht für das gewachsene Selbstvertrauen des derzeit bärenstarken BVB-Angreifers, dass er seine Saison-Pflichtspieltore 18, 19 und 20 vorher ankündigte: "Das habe ich mit meinem Bruder gewettet. Diese Wette habe ich wohl gewonnen."

Doch anders als in Baku trat Aubameyang diesmal nicht als Alleinunterhalter auf. Denn auch sein kongenialer Angriffspartner Marco Reus (21./33.) steuerte zwei Treffer zum Kantersieg bei. Damit gab der Nationalspieler eine sportliche Antwort auf die Kritik an seinen dürftigen Leistungen in den vergangenen Wochen: "Es ist nur eine Frage der Zeit, bis man wieder trifft. Ich habe mir darüber ohnehin keine großen Gedanken gemacht."

Es spricht für die Arbeit von Trainer Thomas Tuchel, dass sein Team im Vergleich zum letzten Duell beider Teams im Februar, als Augsburg nach einem 1:0 an gleicher Stätte sage und schreibe 17 Punkte vor dem damaligen Schlusslicht aus Dortmund rangierte, wie ausgewechselt wirkt. Angetrieben vom glänzend aufgelegten Shinji Kagawa festigte der Revierclub den zweiten Tabellenrang.

Von solchen Tabellenregionen können die Augsburger dagegen derzeit nur träumen. Auch der von vielen als Hoffnungsschimmer gedeutete Erfolg in der Europa League am Donnerstag in Alkmaar (1:0) sorgte nicht für erhoffte Trendwende. Daran konnte auch der erste Saisontreffer von Raul Bobadilla (48.) und eine deutliche Leistungssteigerung in der 2. Halbzeit nichts ändern. Nach nunmehr fünf Ligaspielen wird die Lage für das Schlusslicht immer bedrohlicher.
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