FC Augsburg will Auswärtsmisere bei Schlusslicht Stuttgart beenden
"Haben einen Plan"

Die Nächte von Armin Veh als Trainer des VfB Stuttgart sind spürbar unruhiger geworden - und jetzt kommt sein Heimatverein FC Augsburg. "Wenn Du am elften Spieltag Letzter bist, schläfst Du nicht mehr so ruhig", räumte der Coach des 18. der Fußball-Bundesliga vor dem emotionalen Heimspiel am Sonntag (17.30 Uhr/Sky) ein. Als Schlusslicht mit nur zwei Siegen und 25 Gegentoren sind die Stuttgarter längst mit der knallharten Realität konfrontiert. "Da weißt Du, wo Du steckst", stellte Veh nüchtern fest. "Manchmal ist es auch nicht schlecht, dass man dokumentiert bekommt, wo man steht. Aber wir spielen nicht so, dass wir dort stehen müssen."

Gemessen an der Tabellensituation dürften die Augsburger kaum eine bessere Chance bekommen, ihre Auswärtsmisere endlich zu beenden. Der 18. Rang sei aber nur eine "Momentaufnahme", warnte FCA-Coach Markus Weinzierl vor dem Gegner. "Der VfB hat große Offensivqualität. Jeder erwartet einen VfB-Sieg nach der Länderspielpause. Aber wir haben einen Plan, den wir durchbringen wollen", führte Weinzierl aus. Nur ein Sieg glückte dem Tabellensiebten Augsburg in sechs Spielen auf des Gegners Platz. Am 14. September gab es einen 1:0-Erfolg bei Eintracht Frankfurt. Heimschwach ist der VfB: Vier Punkte aus fünf Partien lautet die dürftige Bilanz.

"Wir haben bereits in mehreren Spielen mutig agiert, es aber verpasst, uns dafür zu belohnen. Wir wollen an unser mutiges Auftreten anknüpfen", sagte Weinzierl. "Wir wollen mindestens einen Punkt in Stuttgart holen." Weinzierl will den Abstand nach unten halten, Veh endlich raus aus dem Keller. "Mich interessiert nur, dass wir punkten müssen. Da interessiert es mich nicht, gegen wir spielen", beteuerte der gebürtige Augsburger, der als Fünfjähriger beim FCA anfing, später zweimal als Spieler und zweimal als Trainer aktiv war. "Wenn Du Letzter bist, hast Du nur den Vorteil, dass Dich keiner überholen kann", meinte Veh.
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