FC Bayern mit Losglück

Barcelonas Sportdirektor Andoni Zubizarreta wies bei der Auslosung dem FC Bayern München die Gruppe F zu. Bild: dpa

Der FC Bayern geht als Favorit in seine Gruppe. Ein Wiedersehen gibt es gegen den FC Arsenal mit Özil und Mertesacker. Bayer Leverkusen aber trifft es hart: Messi wartet. Und Gladbach? Noch härter: Juve, ManCity und Sevilla. Wolfsburg hat's besser erwischt.

Der FC Bayern muss beim Weltmeister-Wiedersehen keinen fürchten, der VfL Wolfsburg steht vor machbaren Aufgaben, aber Bayer 04 Leverkusen und Debütant Borussia Mönchengladbach erwarten schwere Prüfungen. Der deutsche Fußball-Rekordmeister aus München trifft auf dem Weg ins angestrebte Finale am 28. Mai in Mailand in der Gruppenphase der Champions-League auf den FC Arsenal mit den beiden Fußball-Weltmeistern Mesut Özil und Per Mertesacker. Die weiteren Gegner in der Gruppe F sind Olympiakos Piräus und Dinamo Zagreb.

"Ich denke, wir können zufrieden sein. Unser Ziel muss ganz klar sein, da weiterzukommen", sagte Weltmeister Jérôme Boateng. "Wir wollen ins Achtelfinale - überhaupt keine Frage. Wenn wir gut sind, gehen wir durch", ergänzte Sportvorstand Matthias Sammer. Auch Kapitän Philipp Lahm geht die Vorrundenaufgaben selbstbewusst an: "In Zagreb und Piräus erwarten uns wie auch in London heiße Auswärtsspiele vor einer tollen Kulisse. Das wird sicherlich sehr spannend. Aber wir sind der Gruppen-Favorit und wollen wieder ins Achtelfinale." Ein Wiedersehen mit Ikone Bastian Schweinsteiger gibt es für die Bayern noch nicht. Auf eine zusätzliche Reise nach Deutschland muss der Nationalmannschaftskapitän aber nicht verzichten. Er trifft mit dem englischen Rekordmeister Manchester United in der Gruppe B unter anderem auf den deutschen Vizemeister VfL Wolfsburg.

"Großartige Spiele stehen uns bevor", twitterte Schweinsteiger umgehend. Neben Wolfsburg und Manchester United wurden zudem PSV Eindhoven und ZSKA Moskau in die Gruppe B gelost. "Ich denke schon, dass es nicht unmöglich ist. Wir werden uns nochmal steigern müssen, aber die Gruppe ist durchaus machbar. Wir können mit Vorfreude den Spielen entgegenblicken", sagte Manager Klaus Allofs.

Heftiger als die Bayern und Wolfsburg erwischte es Leverkusen, vor allem aber Mönchengladbach. Bayer muss sich mit Titelverteidiger FC Barcelona und dem frischgekürten Europas Fußballer des Jahres Lionel Messi messen. Das 1:7 im Achtelfinal-Rückspiel der Leverkusener gegen Barça vor gut drei Jahren ist noch immer die höchste deutsche Niederlage in der europäischen Meisterklasse - Messi schoss damals allein fünf Tore.

Zudem bekamen die Leverkusener den italienischen Traditionsclub AS Rom und BATE Borissow aus Weißrussland in Gruppe E zugelost. Von einer "extremen Herausforderung" sprach Geschäftsführer Michael Schade und konstatierte: "Ein schwereres Los als Barcelona kann man nicht bekommen. Die Gruppe hat einen klaren Topfavoriten. Aber ich denke, dass wir eine 50:50-Chance auf den zweiten Platz haben."

Borussia Mönchengladbach trifft bei seiner Premiere in der Champions-League in der Gruppe D auf Juventus Turin mit Sami Khedira, Manchester City und den FC Sevilla.
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