FC Chelsea erkämpft sich bei Paris St. Germain ein 1:1
Sogar Sieg möglich

Chelsea-Spieler Branislav Ivanovic jubelt über seinen Treffer zur 1:0-Führung. Bild: dpa
Der FC Chelsea hat sich eine aussichtsreiche Ausgangsposition für das Erreichen des Viertelfinales in der Champions-League verschafft. Der Titelgewinner von 2012 kam am Dienstagabend beim französischen Fußball-Meister Paris St. Germain zu einem 1:1 (1:0). Dabei vergab der Spitzenreiter der englischen Premier League allerdings die Führung durch Branislav Ivanovic, der in der 36. Minute mit einem Kopfball zur Stelle gewesen war. Ebenfalls per Kopf gelang Edinson Cavani (54.) der Ausgleich.

Im Pariser Parque des Princes entwickelte sich zunächst eine Partie ohne große Höhepunkte. Die Londoner von Trainer José Mourinho gingen kein allzugroßes Risiko ein. Die Pariser Mannschaft von Coach Laurent Blanc, die nach zwei nationalen Titeln nacheinander derzeit nur Dritter in der Ligue 1 ist, verbuchte dagegen zwei Kopfballchancen durch Blaise Matuidi und Superstar Zlatan Ibrahimovic. Beide Male konnte aber Thibaut Courtois ohne allzugroße Mühe klären.

Auf der Gegenseite war Salvatore Sirigu bei Ivanovics Tor machtlos. Chelsea-Ikone John Terry hatte den Ball in die Mitte geschlagen, dort verlängerte Gary Cahill spektakulär per Hacke auf den Kopf von Ivanovic. Auch Ex-Chelsea-Profi David Luiz gab dabei keine gute Figur in der Abwehr der Gastgeber ab. Ebenso fahrlässig agierten aber auch die Londoner beim Tor durch Cavani, der nicht nur ob seines Ausgleich Ibrahimovic die Show stahl. Er verpasste bei einer tollen Einzelaktion rund zehn Minuten vor Schluss den Siegtreffer nur um Haaresbreite.
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