FC Ingolstadt ärgert sich

Ralph Hasenhüttl beschrieb die Ingolstädter Gefühlslage am passendsten. "Ich hätte nicht gedacht, dass sich ein Unentschieden für uns in der Bundesliga mal nicht gut anfühlt", resümierte der Trainer des Aufsteigers nach dem ärgerlichen 1:1 (0:0) gegen 1899 Hoffenheim. "Drei Punkte wären ein Riesenschritt gewesen", klagte der Österreicher nach dem späten Gegentor, das Hoffenheims Joker Mark Uth in der sechsten Minute der Nachspielzeit erzielte; es war ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk von FCI-Profi Roger.

Der 30 Jahre alte Brasilianer hätte sich von den 14 255 Zuschauern als Matchwinner feiern lassen können, wenn ihm nach seinem sehenswerten Freistoßtreffer in der 66. Minute nicht eine halbe Stunde später dieser fahrlässige Ballverlust im eigenen Strafraum unterlaufen wäre, der von den Gästen knallhart mit dem 1:1 bestraft wurde. "Eigentlich wollte ich den Ball klären. Ich hätte ihn einfach zur Ecke spielen sollen", erläuterte Roger die Szene reumütig. Die Schanzer hätten den Sieg verdient gehabt in einem kampfbetonten Spiel. "Bundesliga-Fußball sieht anders aus", knurrte Gästetrainer Huub Stevens, der weiter auf seinen ersten Sieg mit den abstiegsbedrohten Hoffenheimern warten muss.
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