FC Ingolstadt muss gegen St. Pauli umdenken

St. Paulis neuer Trainer Ewald Lienen. Bild: dpa
Ralph Hasenhüttl muss umdenken. Im letzten Heimspiel des Jahres trifft Spitzenreiter FC Ingolstadt am Mittwoch (17.30 Uhr) in der 2. Fußball-Bundesliga gegen den Tabellenletzten FC St. Pauli auf eine Mannschaft mit einem neuen Trainer. Ewald Lienen löste beim Hamburger Traditionsclub am Dienstag Thomas Meggle ab, der Sportdirektor wird.

Mit der Verpflichtung des 61-jährigen Lienen will St. Pauli "einen neuen Impuls im Abstiegskampf" setzen, wie Präsident Oke Göttlich begründete. Lienen unterschrieb einen Vertrag bis 2016. Der erfahrene Coach bereitete die Mannschaft am Dienstag in einer geheimen Trainingseinheit auf das schwere Spiel in Ingolstadt vor. Lienen bringe "die nötige Erfahrung mit, um den Klassenkampf mit der Mannschaft erfolgreich zu bestehen", sagte Göttlich.

Die überraschende Personalrochade beim Tabellenletzten erreichte den FCI, als Hasenhüttl sich am Dienstag schon zur Partie gegen St. Pauli geäußert hatte. Die Hauptaussage behielt dabei Gültigkeit: "Das wird ein komplett anderes Spiel", hatte der Österreicher verkündet und damit einen Vergleich zum 2:0 im Topspiel am Wochenende gegen den 1. FC Kaiserslautern gemeint.

Der Plan, weitere drei Punkte einzufahren, ändert sich natürlich beim Tabellenführer nicht. Zumal die im eigenen Stadion ungeschlagenen Schanzer klarer Favorit sind. Die Gäste sind auswärts noch sieglos. "Ich habe keine Angst, dass hier etwas unterschätzt wird", sagte Hasenhüttl. Der Trainerwechsel dürfte die Sinne zusätzlich schärfen.
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