FCA: Weinzierl setzt Hertha unter Druck

So prima, wie es für den FC Augsburg momentan läuft, so schlecht sind die Zukunftsaussichten des Hauptstadtclubs. Tabellenvorletzter, seit drei Heimspielen tor- und punktlos - Hertha BSC muss einmal mehr um die Zugehörigkeit zur Fußball-Bundesliga bangen. Kein Wunder, dass Markus Weinzierl die Gelegenheit nutzte, um den Berlinern vor dem Aufeinandertreffen am Samstag (15.30 Uhr) öffentlich zusätzlichen Druck zu machen. "Sie sind der Hauptstadtclub mit großen Ambitionen, sie sind Vorletzter - das gefällt ihnen mit Sicherheit nicht", bemerkte der FCA-Trainer am Freitag keck.

Für die kriselnden Herthaner sei es beinahe "ein Muss", das Heimspiel zu gewinnen. "Da bin ich mir sicher, dass das die Marschroute und Aufgabenstellung ist", sagte Weinzierl, der für seine auf Bundesliga-Platz fünf stehende Mannschaft dagegen eine "sensationelle Situation" erkannte. Die Schwaben spielen nach wie vor eine Rolle, die ihnen lange niemand zugetraut hatte. "Wir wollen die Überraschung über die Saison konstant halten", erklärte der Coach und räumte freimütig ein: "Die Situation macht uns unheimlich viel Spaß."

Wieder zurückgreifen kann Weinzierl am Samstag auf Markus Feulner, der seine Gelbsperre abgesessen hat. Ersatztorwart Alexander Manninger fällt dagegen erkrankt aus.
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