Fed-Cup-Finale bei Sat.1
Tennis

Prag.(dpa) Sabine Lisickis Final-Einzug in Wimbledon war im vergangenen Jahr nur im Bezahlfernsehen zu sehen, die Auftritte der deutschen Tennis-Nationalteams landeten zuletzt in Spartensendern oder Internet-Übertragungen. Für das erste deutsche Fed-Cup-Finale seit 22 Jahren hat sich nun Sat.1 die Rechte gesichert und wird am Samstag und Sonntag alle Spiele live aus der Prager O2-Arena zeigen.

"Das ist ein tolles Signal für den deutschen Tennissport und betont den Stellenwert dieses Ereignisses", erklärte der scheidende DTB-Präsident Karl-Georg Altenburg in einer Mitteilung des Deutschen Tennis Bundes. Moderiert wird das Finale gegen Tschechien (jeweils ab 12.45 Uhr) von Frank Buschmann, Kommentator ist Matthias Stach.

Olympia Steinle: IOC muss umdenken

München.(dpa) Angesichts des eklatanten Bewerbermangels für die Olympischen Winterspiele 2022 fordert DSV-Chef Franz Steinle das Internationale Olympische Komitee (IOC) zum Umdenken auf. "Um Spiele im Wintersport auch in Mitteleuropa oder Skandinavien verkaufen zu können, muss man weggehen vom Gigantismus und wieder zu normalen Maßstäben zurückkehren", sagte der Präsident des Deutschen Skiverbands (DSV) der Nachrichtenagentur dpa am Donnerstag in München. Das IOC müsse in einem "Diskussionsprozess" davon überzeugt werden, dass es nicht so weitergehen könne wie bisher.

Lediglich Peking und das kasachische Almaty sind als Kandidaten für das Ringe-Spektakel in acht Jahren übrig geblieben. München, Oslo und Graubünden hatten unter anderem wegen fehlender Unterstützung innerhalb der Bevölkerung einen Rückzieher gemacht. Auch Stockholm, Krakau und das ukrainische Lwiw hatten ihre Kandidatur zurückgezogen. IOC-Präsident Thomas Bach will das Geschäftsmodell Olympische Spiele reformieren und auch die Bewerbungskosten für die Städte reduzieren.

Eisschnelllauf Pechstein-Urteil erst im Januar

München.(dpa) Das Oberlandesgericht München hat am Donnerstag ein Urteil im Schadenersatzprozess von Claudia Pechstein gegen den Weltverband ISU für den 15. Januar 2015 angekündigt. Nach einer dreistündigen Verhandlung setzte das Gericht beiden Seiten noch eine Frist bis zum 8. Dezember für schriftliche Nachreichungen. Wie zuvor das Landgericht München I hatten auch die Richter des Oberlandesgerichtes Zweifel an der Wirksamkeit der Sport-Schiedsgerichtsbarkeit im Fall der Berlinerin geäußert.
Weitere Beiträge zu den Themen: November 2014 (8193)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.