Florian Vogel locker zum Sieg

Die Nachfolge von Paul Biedermann genoss Florian Vogel schon lange vor dem Anschlag. In Abwesenheit des Weltrekordlers dominierte Vogel bei den deutschen Meisterschaften die 400 Meter Freistil. In 3:46,53 Minuten war der Münchner am Freitag schneller als Biedermann im Vorjahr und ist nun Sechster der Weltjahresbestenliste - zeitgleich mit Australiens zurückgekehrtem Schwimmstar Grant Hackett. Der 20-Jährige lag bereits vor der Schlussbahn klar vor Clemens Rapp und Jacob Heidtmann, der tags zuvor bereits mit starken 400 Meter Lagen überzeugt hatte. Das Trio blieb unter der ersten Teilnorm für die Weltmeisterschaften Anfang August im russischen Kasan.

Nach acht Normerfüllungen zum Auftakt durfte sich Chefbundestrainer Henning Lambertz am Freitag über sieben weitere Kandidaten für die WM in Kasan Anfang August freuen. Im Frauen-Rennen über 400 Meter blieben Sarah Köhler (Frankfurt/4:07,00) und Johanna Friedrich (Magdeburg/4:09,84) unter der Norm. Seine Vorlauf-Leistung bestätigte Hendrik Feldwehr. Nach 27,35 Sekunden war der Essener im Finale nur zwei Hundertstelsekunden langsamer. Die erste Hälfte der WM-Norm schafften zudem über 50 Meter Rücken Johanna Roas (München) in 28,30 Sekunden und der Potsdamer Carl Louis Schwarz (25,27). Laura Simon (Essen) blieb im Finale über 50 Meter Brust in 31,43 unter der ersten WM-Vorgabe. Hingegen verpassten Alexandra Wenk (München) und Jonas Bergmann (Osnabrück) als Meister über 50 Meter Schmetterling die geforderten Zeiten.
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