Formel 1
Alle gegen Rosberg

Es wird richtig eng beim Grand Prix in Barcelona. Zumindest drängt sich der Eindruck nach dem Training auf. Rosberg behält im Mercedes knapp die Nase vorn. Dicht gefolgt von Vettel und Räikkönen und auch Hamilton. Dessen Mercedes muckt erstmal nicht.

Barcelona. Nico Rosberg hat sich gegen ein starkes Ferrari-Duo mit der knappen Tagesbestzeit auf seinen fünften Saisonsieg in Serie eingestimmt. "Ich fühle mich sehr wohl im Auto. Es sieht so aus, dass die neuen Teile gut funktioniert haben", betonte Rosberg. Der WM-Spitzenreiter der Formel 1 muss sich aber am Sonntag beim Großen Preis von Spanien am Samstag (14 Uhr/RTL und Sky) , auf harte Attacken von Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen sowie den Angriff von Titelverteidiger Lewis Hamilton einstellen.

Das Quartett machte am Freitag die schnellsten Runden in beiden Einheiten unter sich aus. "Ich glaube, wir können uns noch gut steigern, wir sollten nicht so schlecht dastehen", betonte Vettel nach einem aus seiner Sicht lediglich durchwachsenen Tag.

Nur knapp vor Vettel


Seriensieger Rosberg erwies sich aber auch wieder als Trainingschampion. In 1:23,922 Minuten am Nachmittag war der Silberpfeilpilot allerdings nur unwesentlich schneller als Vettel bei seiner schnellsten Runde am Vormittag (1:23,951) auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya.

In der Abrechnung beider anderthalbstündiger Trainingssessionen reihte sich Räikkönen auf Platz drei, Hamilton auf Rang vier ein. Entsprechend fiel dessen Fazit aus. "Das war kein leichter Tag für mich", meinte Hamilton. Er klagte über die Balance des Wagens und kündigte für den Abend jede Menge Arbeit an. "Damit wir das Auto so hinkriegen, wie ich es möchte." Erfreulich für den Titelverteidiger: Sein Mercedes scheint nach den Pannen in China und Russland keine technischen Probleme zu bereiten.

Im ersten anderthalbstündigen Training überließen die Silberpfeile noch den Roten von Ferrari die ersten beiden Plätze. Sowohl Vettel als auch der Zweitplatzierte Räikkönen waren im Gegensatz zu Rosberg und Hamilton mit den weicheren und damit schnelleren Reifen auf den 4,655 Kilometer langen Kurs gegangen.
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