Formel 1: Berger fordert Hilfe für kleinere Teams

Der ehemalige Formel-1-Pilot und Teamchef Gerhard Berger hat sich angesichts der finanziellen Krise kleinerer Rennställe für eine gerechtere Verteilung der Vermarktungseinnahmen ausgesprochen. "Aus meiner Sicht gehören alle Teams zur Show", sagte Berger der österreichischen Nachrichtenagentur APA am Dienstag. "Denn wenn nur noch Ferrari gegen Mercedes oder Red Bull fährt, wäre das keine interessante Meisterschaft."

Vor dem Großen Preis der USA hatten Marussia und Caterham Insolvenz anmelden müssen, weil sie keine frischen Gelder mehr bekommen hatten. In Austin drängten die mit großen finanziellen Problemen kämpfenden Teams Lotus, Sauber und Force India auf einen anderen Verteilerschlüssel. Sie drohten mit Boykott, wenn es zu keiner grundlegenden Änderung komme. An die Teams werden nach einem komplizierten System etwa 850 Millionen Dollar aus TV- und Vermarktungseinnahmen vergeben.
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