Formel 1 in Belgien
Verstappen - der schnelle Jungspund

Die Unterschrift von Max Verstappen ist in Spa-Francorchamps sehr begehrt. Der in Belgien geborene Niederländer überzeugte am Freitag im freien Training und dürfte am Sonntag ganz vorne mitmischen. Bild: dpa

Das erste Kräftemessen deutet auf einen packenden Start in die zweite Formel-1-Saisonhälfte hin. Max Verstappen, der 18-Jährige, ist der Tagesschnellste. Am Morgen ist Nico Rosberg noch top. Spitzenreiter Lewis Hamilton kassiert die einkalkulierten Strafplätze.

Spa-Francorchamps. Nicht Nico Rosberg, nicht Lewis Hamilton - für die Tagebestzeit beim Warmfahren für das erste Rennen nach den Formel-1-Ferien hat Fast-Lokalmatador Max Verstappen gesorgt. Der 18 Jahre alte, in Belgien geborene Niederländer und sein australischer Teamkollege Daniel Ricciardo bestätigten am Freitag Rosbergs Vorahnungen: Im Kampf um den Sieg beim Großen Preis von Belgien an diesem Sonntag muss er das Red-Bull-Duo fürchten. Umso besser das Fazit aus Rosbergs Sicht nach dem Training: "Was das Auto betrifft, scheinen wir schnell zu sein."

WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton hat dennoch erstmal die geringsten Siegchancen - theoretisch. Wie erwartet sammelte der Brite im Training Strafplätze en masse - wegen zweier neuer Antriebseinheiten muss er von ganz hinten starten. Nach dem Ende der zweiten anderthalbstündigen Session kam Hamilton auf eine Strafversetzung um 30 Plätze. Würden noch weitere im Training am Samstag hinzukommen, würden sie angesichts von 22 Startern keine Rolle mehr spielen.

Im Training am Nachmittag hielt sich der dreimalige Weltmeister und 49-malige Grand-Prix-Gewinner dann auch etwas zurück. Nach Platz zwei am Morgen hinter Rosberg mit einem Rückstand von satten 0,730 Sekunden begnügte sich Hamilton am Nachmittag mit Platz 13. "Für mich war das ein einfacher Tag, aber ein harter für die Jungs in der Garage mit den ganzen Motorenwechseln", meinte Hamilton.

Rosberg wurde im zweiten Training Sechster. Das große Problem: Alle waren praktisch mit anderen Strategien unterwegs, Rückschlüsse noch schwieriger als sonst. Vor ihm landeten am Nachmittag neben Verstappen und Ricciardo auch noch Nico Hülkenberg im Force India, Sebastian Vettel im Ferrari und Sergio Perez in einem weiteren Force India. Im ersten Training hatte Vettel den fünften Platz belegt.
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