Formel 1
Strafe für Hamilton

Shanghai. Nico Rosberg traut seinem Formel-1-Glück nach fünf Siegen in Serie nicht. Sogar die Startplatzstrafe für Titelverteidiger Lewis Hamilton beim Großen Preis von China ändert das nicht: "Ich rechne voll mit Lewis", sagte Rosberg am Donnerstag. Er fürchtet dessen Aufholkünste. "Auf dieser Strecke ist es möglich zu überholen, also kann Lewis immer noch um den Sieg fahren."

Dass Hamilton die Strecke im ehemaligen Sumpfgebiet vor den Toren der Hafen-Metropole liegt, hat er zur Genüge bewiesen. Viermal gewann er schon in Shanghai, das ist Rekord. Er gibt sich selbstbewusst: "Für Nico wird es sicher ein einfacheres Wochenende, aber das heißt ja nicht, dass ich mich unterkriegen lasse. Es heißt auf keinen Fall, dass ich das Rennen nicht gewinnen kann." Grund für Hamiltons Strafe ist ein Getriebewechsel an seinem Wagen. Eine Inspektion am Mittwoch hatte ergeben, dass ein Schaden vom Rennen in Bahrain doch zu groß war.

Sebastian Vettel hingegen liegt nach seiner Motorenpanne von Bahrain als Gesamtsechster schon 35 Zähler hinter dem Führenden. "Solche Fehler passieren. Es war ein kleiner Defekt mit großen Konsequenzen", sagte Vettel. Er tröstet sich mit dem Glauben an einen baldigen Aufschwung. Der ist auch dringend notwendig, um die derzeit erneut übermächtigen Silberpfeile wie eigentlich geplant noch in dieser Saison herausfordern zu können.

Eine vorläufige Starterlaubnis nach seiner Zwangspause in Bahrain hat McLaren-Pilot Fernando Alonso von den Ärzten erhalten. Er hatte bei einem spektakulären Crash in Melbourne einen Rippenbruch erlitten.
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