Frauenfußball-Meister München eröffnet am Freitag gegen Potsdam die Saison - VfL Wolfsburg der ...
Noch eine Jagd auf die Bayern

Auf geht's zur Bayern-Jagd! Was für Pep Guardiolas Starensemble längst Routine ist, bedeutet für die Fußball-Frauen des FC Bayern München absolutes Neuland. Wenn der Meister am Freitag (18 Uhr/Europsort) gegen Turbine Potsdam die 26. Bundesligasaison eröffnet, ist das Team von der Isar statt Jäger erstmals der Gejagte. Favorit auf den Titel ist für Trainer Thomas Wörle aber Vizemeister und Pokalsieger VfL Wolfsburg. "Die Wolfsburgerinnen sind die klare Nummer eins - da gibt es keine Zweifel", sagt Wörle.

Bundestrainerin Silvia Neid räumt auch Champions-League-Sieger 1. FFC Frankfurt und Potsdam durchaus Chancen ein. "Ich erwarte eine sehr spannende Saison", sagte Neid. "Es gab eine hohe Wechselflut in der Sommerpause. Daher wird es interessant sein, welche Entwicklung die Mannschaften im Saisonverlauf nehmen werden." Im Hinblick auf Olympia in Rio wünscht sich die DFB-Trainerin aber vor allem viele Einsatzzeiten für die Nationalspielerinnen. Der nicht nur von Neid erwartete Vierkampf an der Spitze ist auch ein Duell der Systeme. Denn längst haben die Männer-Bundesligisten ihr Herz für die Frauen entdeckt und päppeln die Abteilungen auf. Mit einem Saisonetat von geschätzten 3,5 Millionen Euro ist Wolfsburg der Krösus. "Aufgrund der professionellen Rahmenbedingungen, die die Lizenzvereine den reinen Frauenfußball-Clubs voraus haben, sind Bayern und Wolfsburg für mich durchaus favorisiert", sagt Frankfurts Trainer Colin Bell.
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