Frenzel Opfer eines Provisorischen Wettkampfsprungs
Siegesserie gerissen

Die Niederlage kam unerwartet, aber sie tut Eric Frenzel nicht weh. Der Olympiasieger musste sich nach fünf Erfolgen in Serie im Weltcup der Nordischen Kombination am Freitag in Val die Fiemme überraschend mit einem sechsten Platz begnügen. Doch der Flossenbürger zeigte auch an der Stätte seines zweiten WM-Triumphes, dass er in einer überragenden Form ist. Lediglich ein nicht ganz ernst genommener Provisorischer Wettkampfsprung (PCR), der aber in die Wertung ging, verhinderte einen weiteren Erfolg des Weltcup-Spitzenreiters. Der Österreicher Bernhard Gruber sicherte sich seinen ersten Saisonsieg vor den Norwegern Jan Schmid und Joergen Graabak.

"Unsere drei Besten haben den PCR bei zugegeben schwierigen Bedingungen etwas verschlafen. Aber sie haben auch nicht die letzte Konsequenz bei dem für sie noch vermuteten Trainingssprung gezeigt und dann die Quittung bekommen", kritisierte Bundestrainer Hermann Weinbuch den Auftritt der DSV-Kombinierer Frenzel, Rydzek und Rießle auf der Schanze in Predazzo.

Dort nämlich standen Resultate und vor allem Rückstände zu Buche, die nur schwer aufzuholen waren. Wechselnde Winde hatten den eigentlichen Wettkampfsprung immer wieder unterbrochen. 13 Springer vor dem Ende brach die Jury ab und griff auf den PCR zurück. Frenzels 19. Platz mit 1:40 Minuten Rückstand verhieß nicht viel Gutes, der Breitnauer Fabian Rießle trat als 43. nach dem Springen zum 10-Kilometer-Lauf nicht mehr an.
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