Frodeno lässt Kienle keine Chance
Triathlon

Zell am See.(dpa) Jan Frodeno hat erneut das Duell der deutschen Eisenmänner gegen Sebastian Kienle gewonnen: Acht Wochen nach seinem Sieg bei der Ironman-Europameisterschaft in Frankfurt sicherte sich der Saarbrücker am Sonntag in Zell am See auch den WM-Titel über die halb so lange Strecke. Nach 1,9 Kilometern Schwimmen, 90 Kilometern Radfahren und 21,1 Kilometern Laufen ließ der Triathlon-Olympiasieger von Peking seinem Rivalen Kienle keine Chance und lag wie in Frankfurt vor dem Hawaii-Sieger. Dritter wurde der spanische Titelverteidiger Javier Gomez. "Es ist sensationell. Aber ich bin richtig fertig, es war eines meiner härtesten Rennen", sagte der 34-jährige Frodeno, der noch im Vorjahr Zweiter geworden war. "Ich musste den ganzen Tag kämpfen, es gab keinen Moment, in dem es einfach so lief."

Hockey

Historisches Debakel

London.(dpa) Ein Jahr vor dem anvisierten "goldenen Hattrick" in Rio hat das deutsche Hockey-Flaggschiff einen gewaltigen Schuss vor den Bug bekommen. Das historische 1:6-Debakel im EM-Finale gegen die Niederlande war für das erfolgsverwöhnte Herren-Starensemble um die Doppel-Olympiasieger Moritz Fürste und Tobias Hauke ein Schock, aus dem es die richtigen Lehren zu ziehen gilt. "Mit Blick auf Olympia kann es sogar hilfreich sein, dass wir nicht gewonnen haben, sondern richtig untergegangen sind. Das ist eine schöne Erfahrung gewesen, die bei allen mehr haften bleibt, als hätten wir 4:0 gewonnen", sagte Bundestrainer Markus Weise.

Selbst der erfahrene Erfolgscoach, der nach den DHB-Damen 2004 auch die -Herren 2008 und 2012 zum Olympiasieg geführt hat, war machtlos an diesem gebrauchten deutschen Samstag. Denn dem souverän durch das Turnier marschierten Titelverteidiger gelang im Endspiel gar nichts, die Asse des Erzrivalen trafen hingegen nach Belieben - perfekt war die höchste EM-Schlappe der DHB-Herren, die zudem im siebten Anlauf ihre erste EM-Final-Niederlage gegen die Holländer kassierten.

Engländerinnen holen den Titel

London.(dpa) Die Hockey-Damen aus England haben sich bei der Europameisterschaft in London den Titel gesichert. Im Endspiel setzten sich die Gastgeberinnen am Sonntag im Penaltyschießen mit 3:1 gegen die Niederlande durch. Zuvor hatten die deutschen Damen durch ein überzeugendes 5:1 (4:0) im kleinen Finale gegen Spanien den guten dritten Platz belegt.
Weitere Beiträge zu den Themen: August 2015 (7425)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.